Ausbildung für DRK-Notfallsanitäter

Notfallübung für angehende Notfallsanitäter bei der Feuerwehr in Laatzen

Knapp 20 angehende Notfallsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus dem Bereich Hannover-Stadt und der Region Hannover sowie dem Landkreis und der Stadt Hildesheim nahmen im Rahmen ihrer 3-jährigen Ausbildung an der Rettungsschule Mebino in Hannover an einer Notfall-Übung auf dem Gelände der Schwerpunktfeuerwehr in Laatzen teil.



Sebastian Osterwald von der Ortsfeuerwehr Laatzen (er war selbst jahrelang für den DRK-Rettungsdienst tätig) unterrichtete zum Thema Einsatztaktik und Zusammenspiel bei der technischen Rettung durch die Feuerwehr und dem Zusammenwirken mit der medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst auf dem weiträumigen Gelände der Feuerwehr im Sankt-Florian-Weg in Laatzen. Neben den Kollegen der Ortsfeuerwehr Laatzen, die mit dem Rüstwagen und somit mit schwerem technischen Gerät übten, waren auch diverse Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei mit einem Einsatzfahrzeug vertreten.

Bei zwei verschiedenen Szenarien übten die 19 angehenden Notfallsanitäter zusammen mit Polizei und Feuerwehr die technische Rettung und die Ordnung an der Einsatzstelle. Beide Übungen nahmen etwa 60 Minuten Zeit in Anspruch, diese Zeit vergeht manchmal auch an Einsatzstellen bis eine verunfallte und schwer eingeklemmte Person sach- und fachgerecht gerettet werden kann.

Die vier "Unfallopfer" waren vorher von der Realistischen Unfalldarstellung geschminkt worden und wirkten so wie "echte Unfallopfer", die mit ihrem Personenwagen verunglückt waren. Zufrieden zeigten sich die Ausbilder mit der Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsdienste: "Von dem reibungslosen Zusammenspiel der verschiedenen Helfer bei den vorgegebenen Situationen bin ich stark beeindruckt", fasste es ein Ausbilder kurz zusammen.

 

 


Quelle Fotos: Bernd Günther

Grundausbildung TM1 beendet

Es ist geschafft, nach vierwöchiger Ausbildungsdauer endete am Samstag die Truppmann-1-Ausbildung der Feuerwehren Hemmingen und Laatzen im Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg. Sogar Bürgermeister Jürgen Köhne war anwesend und gratulierte dem Feuerwehrnachwuchs zur bestandenen Prüfung. Er stellte in seinen Grußworten das "Ehrenamt Feuerwehr" in den Fokus seiner kleinen Rede. Insgesamt 12 Mitglieder aus den verschiedensten Ortsfeuerwehren der beiden Städte hatten an den Schulungen teilgenommen und nun diesen Einstiegslehrgang auch bestanden. Der stellvertretende Regionsausbildungsleiter der Feuerwehr, Carsten Prelle, überreichte an jeden persönlich die Teilnahmebescheinigung. In diesem Jahr waren elf Männer und eine Frau mit dabei, ein 39-jähriger Teilnehmer aus Gleidingen kam über die Nachbarschaft zu einem Feuerwehrmann zu der Ausbildung. Er ist ein sogenannter "Quereinsteiger". Gut die Hälfte der Auszubildenden waren vorher Mitglieder der Jugendabteilung gewesen.


Zu den Gratulanten zählten auch die beiden Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann (Laatzen) und Roland Frey (Hemmingen), Abschnittsleiter Eric Pahlke sowie Mitglieder aus Rat und Mitarbeiter der Verwaltung. Bürgermeister Jürgen Köhne betonte in seinen Grußworten auch, dass die Vertreter in den Räten ihre Arbeit ehrenamtlich leisten, genauso wie die Feuerwehr. Alle Redner freuten sich über den nun gut ausgebildeten Nachwuchs für die Feuerwehr.

Übung in der ehem. Feuerwache

Altes Feuerwehrhaus (jetzt Kfz-Werkstatt) total verraucht - sechs Vermisste - Übung der Feuerwehr

Mit 38 Kräften und sechs Einsatzwagen übte die Ortsfeuerwehr Laatzen am gestrigen Mittwochabend an ihrem alten Domizil in der Kronsbergstraße 21. Laut Übungsleiter Sven Wenger war es in der Werkstatt der Fa.Keskin zu einem Feuer gekommen, sechs Mitarbeiter galten als vermisst. Das Gebäude ist den älteren Feuerwehrleuten noch gut bekannt, bis 1998 waren in den Räumen Fahrzeuge und Geräte des Laatzener Löschzuges der Ortsfeuerwehr Laatzen untergebracht.
Ab 19.17 Uhr trafen nach und nach immer mehr Retter in der Kronsbergstraße ein, Schläuche wurden ausgerollt und die Drehleiter in Stellung gebracht. Nach wenigen Minuten wurde das "erste Opfer" per Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet. Wenige Minuten später trugen weitere Einsatzkräfte "Vermisste" auch über den rückwärtigen Eingang nach draußen. Vor der ehemaligen Zentrale richtete die Feuerwehr eine Sammelstelle für die Verletzten ein. Die Rettung der sechs Eingeschlossenen war keine leichte Aufgabe für die Trupps unter Atemschutz, denn mit einer Nebelmaschine hatte Wenger schon eine Stunde vor der Übung fast das ganze Haus in dichten Rauch gehüllt. Die sechs Dummis verteilte er dann im Keller, oben im Saal, am offenen Fenster und in der Grube der Autowerkstatt. Während der Rettungsarbeiten kam es auch zu einem "Atemschutznotfall", ein Trupp fiel plötzlich und unerwartet aus. In wenigen Sekunden war der Rettungstrupp, ebenfalls unter Atemschutz, vor Ort. Der gestürzte Feuerwehrmann konnte schnell aus der Grube gerettet werden.


Vor dem Gebäude wurden unterdessen Schläuche zum nächsten Hydranten verlegt, um die Wasserversorgung zu sichern. Außerdem bereiteten die Feuerwehrleute ein Schaumrohr zum Löschen von Betriebsstoffen vor. Wegen der vielen Einsatzwagen war die Kronsbergstraße mit Weitwarnleuchten und Leitkegel abgesichert. Am Korb der Drehleiter montierten Björn Seebode und Rene Hahn unterdessen das Wenderohr, um auch von oben das Feuer bekämpfen zu können.
Beobachtet wurden die 38 Laatzener Retter von der Belegschaft der Firma Keskin. Firmenchef Murat Keskin zeigte sich positiv erstaunt über die engagierten und hoch motivierten ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer aus Laatzen: "Es ist ein Erlebnis den Feuerwehrkräften bei ihrer Arbeit zuzusehen, hier wird schnell und gründlich gearbeitet". Mit einem dreifachen "Gut Wehr" verabschiedete sich die Ortsfeuerwehr Laatzen gegen 21 Uhr von Fa. Keskin.

Übung - Kellerbrand in Alt Laatzen

Übung der Ortsfeuerwehr Laatzen - Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses

Starker Rauch quoll am gestrigen Mittwochabend gegen 19 Uhr aus zwei Häusern in der Gartenstraße in Alt Laatzen. In der linken Haushälfte waberte der Qualm aus dem Keller und auf der rechten Seite aus dem Dach und den Fenstern im Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Was von außen sehr gespenstisch aussah, entpuppte sich als Übung der Ortsfeuerwehr Laatzen. In den zum Abbruch vorgesehenen Häusern der Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen -WBG- hatte Gruppenführer Christian Becker zusammen mit fünf weiteren Helfern seit 16 Uhr am Nachmittag die Übung vorbereitet. Ein Raum im Keller wurde gesäubert und Paletten zum Verbrennen aufgeschichtet, "Wir wollen nur Holz bei der Übung verbrennen und nicht Müll im Feuer entsorgen". Im rechten Teil des Hauses sorgte eine Nebelmaschine für eine Sichtweite "gleich Null", außerdem hatte die Übungsleitung hier Türen abgeschlossen und Fenster zum Öffnen "auf Kipp" gestellt. Insgesamt sechs Puppen/Dummys wurden in den Häusern versteckt, eine sogar mit einem warmen Gelkissen, damit "die Person" mit der Wärmebildkamera aufgespürt werden konnte.



Kurz nach 19 Uhr bog der erste Einsatzwagen der Ortsfeuerwehr Laatzen in die Gartenstraße ein, es folgten weitere Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen und natürlich die große Drehleiter. Insgesamt waren 35 Helfer mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Unter Atemschutz stürmten mehrere Trupps in die Häuser und suchten nach den fünf Vermissten, die 6. Person retteten Kollegen parallel über eine tragbare Leiter vom Balkon. Im Keller war es nun über 800 Grad heiß, die Retter kamen bei der Brandbekämpfung daher ganz schön ins Schwitzen. Immer wieder gingen Trupps unter Atemschutz in die total verrauchten Kellerräume vor. Sechs Trupps zu je zwei Feuerwehrleuten waren so mit den Lösch- und Rettungsarbeiten beschäftigt. Über die Drehleiter kontrollierten weitere Einheiten das Dach und sorgten "von oben" für Sicherheit. Zur Wasserversorgung wurde eine B-Leitung zu einem nahen Hydranten in der Parkstraße verlegt.
Von außen kühlten Helfer die Wände, damit die aus dem Keller schlagenden Flammen die verputzte und gedämmte Fassade nicht in Brand setzten.

Die Anwohner hatte die Feuerwehr schon vorher durch Aushänge informiert, dass es zu Behinderungen durch die vielen Einsatzfahrzeuge sowie Rauchentwicklungen kommen kann.



Ein besonderer Dank gilt der WBG für die beiden Übungsobjekte. "Solche Szenarien und noch dazu mit einem echten Feuer können wir leider nicht sehr oft durchführen", bedankte sich Christian Becker von der Laatzener Ortsfeuerwehr bei Markus Lampe, dessen Agentur Leinebrandung im Auftrag der WBG vor Ort war und einen großen Bericht für die Kundenzeitschrift der WBG demnächst verfasst. Die Mitarbeiter der Agentur wie auch ein Redakteur der Leine-Nachrichten zeigten sich erstaunt über die Schnelligkeit der Ausbreitung des Brandes und die hohen Temperaturen im Keller.
In dem durch eine Rauchmaschine vernebelten Haus konnten sich die Mitabeiter auch ein Bild von einer Sichtweite "gleich Null" machen.

Anschließend fand im Laatzener Feuerwehrhaus eine Besprechung statt, dabei lobte Becker die eingesetzten Kräfte. Kleine Mängel gab es zwar beim Transport der "Verletzten", aber Dummys behandelt man nun einmal anders als Brandopfer. Auch von den Gruppenführern gab es nur positive Rückmeldungen.

Sternsinger bei der Feuerwehr

Zum 57. Male ist in diesem Jahr die Sternsingeraktion gestartet, auch in Laatzen beteiligen sich seit Jahren Kinder der katholischen Pfarrgemeinde St. Oliver an der bundesweiten Aktion des Dreikönigssingen. Träger der Sammelaktion sind das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 902 Millionen Euro wurden seither gesammelt, fast 67.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.
In diesem Jahr wird für die Kinder auf den Philippinen gesammelt.

Kürzlich besuchten ein knappes Dutzend Kinder sowie deren Betreuer auch die Ortsfeuerwehr Laatzen und brachten damit den Segen auch zu den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr. In großen Buchstaben prangt nun " 20 * C + M + B + 15" an der Haupteingangstür des großen Feuerwehrhauses im Sankt-Florian-Weg. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Symbolisch tragen die Sternsinger ihn mit sich; er ist Zeichen für Christus. C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Volkstümlich werden die drei Buchstaben als Kürzel für die überlieferten Namen der drei Weisen verstanden: Caspar, Melchior und Balthasar. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gott ist Mensch geworden, um uns Menschen ganz nahe zu sein – auch im Neuen Jahr.



Der stellvertretende Ortsbrandmeister Sebastian Osterwald gab auch eine Spende in die Sammelbox der Sternsinger, nachdem die Jungen und Mädchen Lieder gesungen hatten und den Rettern den Segen mit auf den Weg gaben. Gemeindereferentin Martina Teipel wünsche den Helfern alles Gute für 2015 und natürlich immer eine gesunde Rückkehr von den manchmal auch gefährlichen Einsätzen. Eine kleine Besichtigungstour führte an den großen Löschfahrzeugen entlang. In eines der Fahrzeuge konnten die die Kinder sogar selbst hineinklettern, mit Stolz saßen sie auf dem Maschinistenplatz eines Löschgruppenfahrzuegs. Mit einem Rundgang durch die Fahrzeughalle endete der etwa einstündige Besuch bei der Feuerwehr. Am Ausgang wurde jedem Gast noch eine Informationsschrift überreicht, bevor es zur nächsten Station weiterging.

   
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