Von fast 100 Mitgliedern in der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Laatzen waren am Freitagabend 71 Helfer erschienen, außerdem konnte Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Wichmann auch Bürgermeister Jürgen Köhne, Brandabschnittsleiter Eric Pahlke, Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann sowie etliche Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie von weiteren Hilfsorganisationen zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Insgesamt waren weit über 100 Gäste anwesend, als Wichmann seinen Rückblick auf das Jahr 2015 Revue passieren ließ.
Erfreut zeigte er sich über die Aufwandsentschädigung, die die Feuerwehrleute ab Januar erhalten. "Dieses ist eine Wertschätzung an die ehrenamtlichen Helfer", sagte er mit Dank an die Stadt. Anschließend erwähnte er eine weitere Investition für das Jahr 2016: Ein neues Löschfahrzeug vom Typ LF 20 der Fa. Rosenbauer wird das alte Fahrzeug (Typ LF 16) aus dem Jahr 1989 ersetzen.
Anhand einiger Beispiele gab er mit Bildern einen Rückblick auf die 319 Einsätze der Ortsfeuerwehr in 2015. Ob das Feuer im Agnes-Karll-Krankenhaus im März, die Person unter Straßenbahn im Mai oder eine kleiner PKW-Brand im November, immer waren die Retter der Ortsfeuerwehr schnell zur Stelle um Hilfe zu leisten. Besonders erwähnte Wichmann den 10. OKtober des letzten Jahres, denn an diesem Tag feierte die Ortsfeuerwehr Laatzen den 50. Geburtstag ihrer Jugendabteilung. Bei einem Tag der offenen Tür fanden mehrere 100 Gäste den Weg in den Sankt-Florain-Weg und feierten das Jubiläum mit. "Danach traten etliche Einwohner in die Feuerwehr ein, ob Quereinsteiger oder Neuling, wir haben uns über jeden gefreut", zeigte sich der Ortsbrandmeister zuversichtlich in diesem Jahr die "100-Marke" bei den Mitgliedern in der Einsatzabteilung zu überschreiten.
Der stellvertretende Ortsbrandmeister Sebastian Osterwald unterteilte die 319 Einsätze in die 177 technischen Hilfeleistungen und 144 Alarmen unter dem Thema "Feuer" und gab einen Einblick hinter die nüchternen Zahlen. Diese gliedern sich wie folgt: 70 ausgelöste Brandmeldeanlagen (davon 2/3 Entstehungsbrände), 32 Kleinbrände, 15 Brandsicherheitswachen, drei brennende Personenwagen,19 Verkehrsunfälle, 88 Personen in Notlage, 38 Sturm- und Wasserschäden, 14 Tierrettungen und 12 Mess-/Gefahrguteinsätze sowie sonstige Alarmierungen. "Glücklicherweise gab es in 2015 keine Brandtoten", freute sich Osterwald. Zur Fort- und Weiterbildung standen 90 Termine auf dem Dienstplan, allerdings ohne Sonderdienste.
Von einem positiven Trend berichteten auch Gunner Krone (Jugendabteilung) und Marcel Kühntopf (Kindergruppe). Zusammen wurde bei heißen Sommertemperaturen der Stadtpokal und das Jubiläum im Oktober begangen. Bei den Jugendlichen treffen sich derzeit freitags immer 15 Jungen und fünf Mädchen, bei den Kindern 21 Mitglieder, davon neun Mädchen. Wer Interesse hat, kann sich unter >www.fw-laatzen.de informieren.
Von zahlreichen Treffen berichteten auch die beiden Altersabteilungen aus Grasdorf und Laatzen, denn die Laatzener Ortsfeuerwehr war bis vor wenigen Jahren noch in zwei Löschzüge eingeteilt. Die ehemaligen aktiven Kameraden treffen sich daher noch in zwei Gruppen.
Besondere Erwähnung fand das Treffen der Ortsfeuerwehren Hofbieber/Rhön und Laatzen im September. Seit nunmehr 35 besteht der Kontakt zwischen beiden Ortsfeuerwehren und das wurde mit einer "riesigen Geburtstagsfeier" in Hofbieber begangen.



Zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister wählte die Versammlung Sven Wenger. Von allen Mitgliedern der Einsatzabteilung erhielt er ein "klares Ja", insgesamt 71 Stimmen. Am 1.April wird er für sechs Jahre das Amt von Sebastian Osterwald übernehmen.
Ab 1.April übernimmt Fabian Amberge das Amt des Zugführers und Andreas Joop wird dann Gruppenführer für eine Zeit von sechs Jahren.
Zum neuen Ortsjugendfeuerwehrwart ernannte der Ortsbrandmeister Pierre Manthey, zu seinem Stellvertreter Peter Burkhardt jun..
Neu in der Einsatzabteilung wurde Lea Becker durch Ortsbrandmeister Wichmann verplichtet, er hieß sie herzlich in den Reihen der Feuerwehr willkommen.
Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann beförderte anschließend engagierte aktive Kameraden: Daniel Wegner zum Hauptfeuerwehrmann, Gunnar Krone zum Oberlöschmeister und Rene Hahn zum Hauptlöschmeister.

  
Brandabschnittsleiter Eric Pahlke überbrachte die Grüße der Region und ehrte den ehemaligen stellvertretenden Stadtbrandmeister Dirk Kröger mit dem Ehrenteller der Region sowie Frederik Mohr für 25 Jahre aktiven Dienst und Thorsten Buth für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung.
Bürgermeister Jürgen Köhne bedankte sich für die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr Laatzen auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger von Laatzen. Er erinnerte auch an etliche außergewöhnliche Ausbildungen im letzten Jahr, so die Heißausbildung in einem Container (so etwass sollte wiederholt werden) oder die Nutzung der alten Bauhofgebäude in Alt Laatzen. Auch für die Hilfe bei der Aufnahme der Flüchtlinge am "Drehkreuz Laatzener Bahnhof" bedankte er sich.
Eric Pahlke erwähnte diese Herausfordung auch in seinen Grußworten: "36.000 Schutzsuchende haben wir insgesamt über den Laatzener Bahnhof verteilt und das anfangs mit 50 Helfern täglich". Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann nannte Einsatzzahlen aus 2015: Bei 447 Einsätzen war die Hilfe der Feuerwehr gefordert, dazu waren insgesamt 524 Alarmierungen notwendig. Das Durchschnittsalter der Einsatzabteilung liegt bei 35,1 Jahren.

Mit einem Imbiss endete gegen 22 Uhr die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Laatzen im Feuerwehrhaus am Sankt-Florian-Weg.

Pünktlich zur Adventszeit mahnt der Deutsche Feuerwehrverband mit Kerzen und offenem Licht aufmerksam umzugehen.
Hier einige Tipps:

Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist
für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände
überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche
Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten
zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.
Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier,
Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an
die Kinder nicht gelangen können.

Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht,
wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer
eins!

Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben
möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren
Platz auf.

Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor
sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird
zur Brandgefahr.

Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht
überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen,
das den VDE-Bestimmungen entspricht.

Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel
(Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.


Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn
dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst
die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und
alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten
Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen
Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel  – übrigens
passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Hoffen wir nun, dass die Ortsfeuerwehren und somit die ehrenamtlichen Retter der
Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Laatzen, in der Adventszeit sowie an der Feiertagen
nicht ausrücken müssen.

Am gestrigen Mittwochabend gegen 19.05 Uhr ertönten im neuen H4 Hotel an der Würzburger Straße die Sirenen und forderten die Gäste zum Verlassen der Herberge auf. Auf den Fluren als auch in der Lobby erfuhren die Gäste, dass es sich nur um eine Übung der Ortsfeuerwehr Laatzen handelt und somit keine Gefahr besteht. Übungsleiter Holger Kaßen und Sven Wenger sowie Manager Dirk Lennert hatten im Keller extra einen Handdruckmelder geöffnet und den Druckknopf betätigt. Sofort fuhren die Aufzüge auf die Ebene "Erdgeschoss" und blieben stehen, auch die anderen Funktion nach einem Alarm funktionierten reibungslos. Wenige Minuten später traf das erste Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Laatzen an der Einsatzstelle an. Laut Übungsszenario war es im Keller zu Schweißarbeiten gekommen, insgesamt sechs Personen war der Fluchtweg ins Freie verwehrt.


Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen daraufhin zur Menschenrettung vor: Im Keller wurden drei Verletzte gerettet und über die Drehleiter zwei Personen vom Dach des Fitnessclubs. Ein Kind in einem Zimmer zur Straßenseite retteten die Helfer ebenfalls über die Drehleiter. Auf dem Rettungskorb wurde extra eine Trage montiert. Eine Schlauchleitung wurde zu einem nahen Hydranten verlegt, um für das nötige Löschwasser zu sorgen. Die Fahrbahn wurde mit Weitwarnleuchten und Leitkegeln gesichert, da die Fahrzeuge vor dem Hotel die Parkfläche großräumig in Beschlag genommen hatten.


Das Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen sorgte für "Unruhe" unter den Schaulustigen, teils auf Englisch wurde die Lage erklärt "It is a Training" hieß es kurz und knapp. Die Feuerwehr hätte gerne noch weitere Szenarien in die Übung integriert, leider war das 450-Betten-Hotel sehr gut belegt und deshalb nur eingeschränkt nutzbar. Insgesamt 70 Mitarbeiter versorgen die Gäste rund um die Uhr. Bei einem Feuer wären also unter Umständen fast 500 Personen in Gefahr.
Der technische Regionalleiter Thomas Laufmann versprach das Hotel nochmals im größeren Rahmen für eine Übung zur Verfügung zu stellen.
Die Laatzener Ortsfeuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und knapp 40 Helfern vor Ort.
Mit einer Gulaschsuppe und kalten Getränken auf Kosten des Hauses endete gegen 20.30 Uhr die Übung am H4 Hotel. Mit eine lauten "Gut Wehr" bedankten sich die Feuerwehrleute für das offene Ohr der Geschäftsleitung sowie die Räumlichkeiten zum Üben.

 

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"Eine kleine Ära ist zu Ende gegangen", betonte Bürgermeister Jürgen Köhne, als er am Freitag den stellvertretenden Stadtbrandmeister der Feuerwehr Laatzen Dirk Kröger verabschiedete. Mit 63 Jahren ging Kröger in "Feuerwehrrente".

Gut 150 Gäste waren in das Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Laatzen gekommen, um "Timmi", wie Kröger mit Spitznamen genannt wird, in die Rente zu verabschieden. Neben der Feuerwehrführung aus Laatzen waren auch die Spitzen aus Sehnde, Pattensen und Hemmingen sowie Mitglieder aus Rat und Verwaltung erschienen. Bürgermeister Köhne dankte besonders der Familie für ihr Verständnis in den letzten 50 Jahren, in der Kröger etliche Ämter im Bereich der Feuerwehr inne hatte. Angefangen hat alles als Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr im Jahr 1965. Vom Gruppenführer über Zugführer bis hin zum Ortsbrandmeister von 1988 -1990 hat "Timmi" in seiner Feuerwehr Laatzen die Karriereleiter erklommen. Das Amt des Ausbildungsleiters innerhalb der Stadtfeuerwehr bekleidete er insgesamt 17 Jahre lang, am 1. Juli 2011 erfolgte dann die Ernennung zum stellvertretenden Stadtbrandmeister, aus diesem Amt wurde er nun mit Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren verabschiedet. "Sie als ganz alter Hase", wie Bürgermeister Köhne respektvoll sagte, "werden nun mehr Zeit für ihre Hobbys sowie die Familie haben". Das Motorradfahren und Touren mit seinem Kanu werden nun öfter Platz im nicht mehr so vollen Terminkalender finden. Von den 50 Jahren aktiver Zeit in der Feuerwehr gehörte Kröger auch über 30 Jahre dem Stadtkommando an.
Nach dem kurzen Rückblick auf Krögers Feuerwehrlaufbahn überreichte Köhne dem 63-jährigen Laatzener die Entlassungsurkunde. Danach verabschiedeten ihn auch Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann, Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Wichmann und Stadtrat Albrecht Dürr. Die drei Redner betonte die konstruktive Zusammenarbeit mit Kröger auf Orts- und Stadtebene. Ortsbrandmeister Wichmann sprach in seinen Dankesworten von "quietschenden und knackenden Gelenken", meinte damit allerdings nicht Krögers Knochen sondern sein Motorrad, dass er nun in Ruhe mit "Ballistol" pflegen kann. Viele Geschenke wechselten an diesem Abend seine Besitzer, einen großen Blumenstrauß erhielt Ehefrau Marina als Dank überreicht.

 


Kröger bedankte sich mit einigen emotionalen Worten bei den Gästen für die Feier zu seiner Verabschiedung. "46 Jahre Einsatzdienst und vier Jahre Jugendfeuerwehr liegen nun hinter mir, ein halbes Jahrhundert", bemerkte er zu Anfang. In seinem Rückblick erwähnte er große Einsätze wie das Feuer auf der Wolle in Hannover-Döhren im Jahre 1969 und den Brand der Messehalle 11 aber auch kleinere, die ihn geprägt haben. "Ich bin gerne in der Feuerwehr gewesen und werde nun einiges vermissen", blickte er zurück. Seinem Nachfolger wünschte er alles Gute für die Zukunft.

Ab dem 1. Dezember 2015 übernimmt Jörg Peters aus Rethen das Amt des stellvertretenden Stadtbrandmeisters der Stadt Laatzen. Der 50-jährige Familienvater ist seit 1984 in der Feuerwehr.

Mit Musik geht alles besser und so spielte der Musikzug der Feuerwehr Laatzen noch einige Stücke bevor mit einem Essen die Feier einen harmonischen Abschluss fand.

Bilder anbei, alle: Senft

  

Nachdem vor wenigen Wochen das 35. Jubiläum der Freundschaft zwischen den Feuerwehren Laatzen und Hofbieber gefeiert wurde stand nun schon wieder ein Jubiläum bei der Laatzener Feuerwehr auf dem Programm: Der 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr wurde mit einem Tag der offenen Tür begangen. Hunderte von Besuchern strömten am Sonnabend (10. Oktober) ab 11 auf das Gelände am Sankt-Florian-Weg.
Die Helfer der Ortsfeuerwehr hatten sich "mächtig ins Zeug gelegt" und Einiges vorbereitet: Für die kleinen Kinder gab es eine Schminkstation am Stand der Kinderabteilung, ein Feuerwehrauto als Hüpfburg, ein Feuerwehr-Minilöschfahrzeug zum Krabbeln und etliche Kleinigkeiten (Malbücher und kleine Hefte) zum Mitnehmen. Die "größeren Kinder" sowie die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit den Fuhrpark genauer anzuschauen und am VGH-Mobil Brandschutztipps zu erhalten. Mit dabei natürlich auch der Feuerwehrmusikzug Laatzen, der die Veranstaltung musikalisch unterstützte.

  

Um 11.30 begrüßte Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Wichmann die Gäste, unter ihnen auch Abgeordnete des Bundes, des Landtages sowie des Laatzener Rates. Bürgermeister Jürgen Köhne überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und wünschte der Jugendfeuerwehr sowie den Gästen einen erfolgreichen und interessanten Tag: "Dieses Fest ist ein hervorragender Anlass die gute Kameradschaft und Freundschaft innerhalb der Feuerwehr kennen zu lernen". Anhand von Fotos und Dokumenten der letzten 50 Jahre zeigte Jugendfeuerwehrwart Gunnar Krone einen kurzen Rückblick auf die zurückliegenden Jahre seit der Gründung im Jahr 1965. "Etwa 70 Prozent des Nachwuchses der Einsatzabteilung kommt über die Jugendfeuerwehr" sagte Wichmann nach dem Rückblick und unterstrich damit nochmals die Wichtigkeit der Jugendförderung.

Eine besondere Ehrung nahm Brandabschnittsleiter Eric Pahlke im Namen der Region vor: Der stellvertretende Stadtbrandmeister Dirk Kröger erhielt für 50 Jahre und Pressewart Gerald Senft für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung das Feuerwehrehrenkreuz des Landes Niedersachsen verliehen. Dank gab es auch von der Region Hannover mit einer Urkunde.



Gegen Mittag startete dann das Programm der offenen Tür. Mit zwei Übungen demonstrierten die Laatzener ihren hohen Ausbildungsstand. Bei einem Verkehrsunfall musste eine eingeklemmte Person gerettet werden. Mit einem Ersthelfer, der den Unfall entdeckt, startete diese vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Sebastian Osterwald kommentierte Übung. Dabei gab er den Besuchern Tipps zum richtigen Verhalten an Einsatzstellen. Vom Absichern bis zum Notruf 112 wurde alles erläutert, ebenfalls die technische Rettung durch die eingesetzten Helfer. Am Nachmittag demonstrierten zwei Helfer eine Fettexplosion in einer Küche. Zugführer René Stuckenberg moderierte dieses Szenario eindrucksvoll anhand einer in Flammen stehenden Hütte. "Dieses Bretterhaus könte auch ihre Küche sein die in Flammen steht", sagte er eindrucksvoll den zuhörenden Hunderten von Zuschauern. Wenige Minuten nach der Fettexplosion stand das Bretterhaus lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr war allerdings sehr schnell zur Stelle und löschte unter Atemschutz das kleine Häuschen. Mit einer Schaumpistole wurden am Ende auch noch die letzten Brandnester abgelöscht. Im weiteren Verlauf des Nachmittags gab es noch einen Wettkampf zwischen ehemaligen Mitgliedern der Jugendabteilung und dem jetzigem Nachwuchs. Mit reichlich Applaus bedankten sich die Besucher für die Programmpunkte.


Im hinteren Teil der Fahrzeughalle zeigten Stellwände die Geschichte der "zurückliegenden 50 Jahre Jugendarbeit bei der Laatzener Feuerwehr". Vor den Stellwänden bildeten sich regelmäßig kleine Gruppen von Besuchern, die sich auf den Bildern wiedererkannten. Eine Chronik zur Geschichte der Jugendabteilung hat Dirk Kröger in akribischer Kleinarbeit zusammen getragen.
Auch dabei waren Polizei und DRK: Die Polizei mit einem Einsatzwagen und das DRK mit einem Rettungswagen nebst ehrenamtlicher Besatzung.

Die derzeit 23 Jugendlichen (Mädchen und Jungen) treffen sich immer freitags (außer in den Ferien) gegen 16.45 Uhr im Feuerwehrhaus am Sankt-Florian-
Weg 3 in Laatzen. Wer sich für Feuerwehrtechnik interessiert und mindestens zehn Jahre alt ist ist jederzeit herzlich willkommen.

   
© Fw-Laatzen.de