Adventszeit -Sicherheitstips-

Sicherheitshinweise zur Adventszeit

Nur frische Adventsgestecke/-kränze und Weihnachtsbäume aufstellen und nicht länger als notwendig in der Wohnung lassen.

Fester, stabiler und sicherer Standort auf nicht brennbarer Unterlage sowie geeignete Weihnachtsbaumständer mit Wasserbehälter verwenden.

Auf ausreichenden Abstand zu Öfen und Heizkörpern achten, das Gleiche gilt für Abstände zu leicht brennbaren Materialien, z.B. Gardinen, Vorhänge, Polstermöbel.

Verwenden Sie möglichst wenig oder keine brennbare Weihnachtsdekoration wie z.B. Watte oder Strohsterne.

Wunderkerzen gehören nicht in Adventsdekorationen und Weihnachtsbäume, auch keine brennbaren Kerzenhalter.

Brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen.

Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen anbringen, einen Mindestabstand von 40 cm einhalten.

Kerzen nicht ausbrennen lassen, ggf. selbstverlöschende Kerzen verwen- den.

Nichtabtropfende Kerzen verwenden.

Kerzen immer beginnend von oben nach unten und von der Rückseite des Weihnachtsbaumes nach vorn anzünden, in umgekehrter Reihenfolge löschen.

Empfehlenswert ist die Verwendung von elektrischen VdE-geprüften Kerzen; allerdings sollten diese nicht durch Dauerbetrieb überlastet werden (Herstellerangaben beachten!).

Zündhölzer und Feuerzeuge gesichert vor Kindern verwahren.

Geeignete Löschmittel bereitstellen, z.B. Eimer mit Wasser, Feuerlöscher mit dem Löschmittel Wasser. Der Einsatz eines Pulverlöschers zieht meist erhebliche Verschmutzungen nach sich.

 

 

Verstellen Sie nicht Ihre Fluchtwege wie Türen und Fenster, um im Brandfall den Raum gefahrlos verlassen zu können. Maßnahmen im Brandfall, wenn eigene Löschversuche erfolglos waren:

Raum verlassen.

Tür schließen.

Feuerwehr über Notruf

112 alarmieren.

Wohnung/Haus verlassen.

Mitbewohner warnen.

Eintreffen der Feuerwehr abwar- ten und diese in die örtlichen Gegebenheiten einweisen.

 

Sicherheitstips des LVF NDS

Laatzener LF10 im Modell

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN    13.11.2014

Nachdem der Laatzener Fred Müller die am 15.11.2013 an die Feuerwehr offiziell übergebene Drehleiter der Ortsfeuerwehr Laatzen in akribischer Kleinarbeit nachgebaut und dieses Modell im Mai 2014 öffentlich präsentierte, wagte er sich nun an ein neues Projekt heran: Das neue Löschgruppenfahrzeug -LF 10-.

Im Juli war das Neufahrzeug von der Firma Ziegler nach Laatzen überführt worden und am 26.09.2014 dann durch den Bürgermeister an die Ortsfeuerwehr übergeben worden. Gleich nach der Ankunft in Laatzen nahm Müller Maß an dem neuen Wagen, um alle Teile genau im Maßstab 1:87 nachbauen zu können. Seitdem bastelte er in seiner kleinen Werkstatt in der Wülferoder Straße herum, lackierte Teile, bestellte Folien und fügte dann alle "Puzzleteile" zu einem exakten Nachbau des "Laatzener LF 10" zusammen. Und das kann sich sehen lassen. Wenn man genau hinguckt sind fast keine Unterschiede zum Original zu erkennen.
Das einzige was nun noch fehlt, ist die Besatzung des Miniaturwagens, aber Männchen mit Gesichtszügen der Laatzener Retter sind noch nicht auf dem Modellbaumarkt erhältlich. 


Bilder anbei, alle: Senft

Ausbildung im Brandübungsanlage

Ausbildung im Brandübungsanlage - "Heißausbildung" im Container

Ein Trupp der Laatzener Feuerwehr hatte an diesem Wochenende Gelegenheit an einer "Heißausbildung" in der Brandübungsanlage der Firma Blaul und Seifert aus Burgstädt teilzunehmen, da die mobile Anlage derzeit am Feuerwehrhaus in Sarstedt aufgebaut ist. Dort übten die Helfer der Stadtfeuerwehr Sarstedt und der Gemeinde Schellerten an brennendem Inventar einer 48 Quadratmeter großen Wohnung.


Im Leitstand kontrolliert Hans-Erwin Blaul persönlich alle Funktionen genau, bevor die Trupps durch eine Dachluke den Container betreten. Beim Einstieg müssen die Kräfte unter Atemschutz ein Feuer unter einer Treppe löschen, bevor sie im "Untergeschoss" auf ein brennendes Sofa und ein Feuer hinter einer geschlossenen Tür stoßen. "Sogar eine Durchzündung, einen sogenannten Flashover, simulieren wir mit unserer gasbetriebenen Anlage", erläutert Blaul in seinem Leitstand während hinter der Scheibe die Laatzener "im Dunkeln" die Brände löschen. Falls die Feuer nicht richtig gelöscht sind entfachen sie immer wieder, so wird auch die richtige Reaktion der Helfer getestet. Immer wieder drehen sich die beiden Feuerwehrleute um und sichern somit ihren einzigen Rückweg über die Luke nach außen. Falls den Helfern etwas passieren sollte können sofort Fluchttüren geöffnet werden und die Einsatzkräfte sind im Freien. Nach knapp 20 Minuten kommen Marc und Stefan Schultze von der Laatzener Ortsfeuerwehr mit rotem Gesicht und durchgeschwitzt wieder oben aus der Luke gekrochen. Beide sind froh aus dem manchmal fast 500 Grad warmen (an der Decke) Container wieder herauszukommen.
Ausbilder Ralf Miesner, der unter Atemschutz ebenfalls während der "heißen Phase" in der Übungsanlage im Hintergrund anwesend war, gibt dem 2er-Trupp nach der Übung noch einige Tipps und erläutert anhand eines Lageplans die zurückliegenden Löschangriffe der Laatzener. Er ist mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden.
Ein Durchgang in der mobilen Brandübungsanlage kostet ca. 50 - 60 Euro pro Person. "Dieses Geld ist aber sehr gut angelegt, denn wo sonst kann man den Kameraden eine so realitätsnahe Ausbildung bieten", lobt Harald Stanitzok, stellvertretender Gemeindebrandmeister aus Schellerten. Für das kommende Jahr möchten die Laatzener gerne die mobile Brandübungsanlage nach Laatzen holen.

http://www.myheimat.de/laatzen/blaulicht/ausbildung-im-branduebungsanlage-heissausbildung-im-container-d2643902.html

neues LF10 offizell übergeben

Im Beisein von zahlreichen Gästen, der Feuerwehrführung, der Herstellerfirma sowie den Freunden aus Hofbieber/Rhön übergab am Freitag Bürgermeister Thomas Prinz ein neues Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 10 an die Ortsfeuerwehr Laatzen. Die Fahrzeughalle war gut gefüllt, als Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Wichmann den Schlüssel entgegennahm.


Nachdem der Musikzug der Feuerwehr Laatzen aufgespielt und Ortsbrandmeister Wichmann die Gäste begrüßt hatte, folgten die Grußworte des Bürgermeisters: "In Anerkennung ihrer Arbeit möchte ich ihnen dieses neue Fahrzeug mit einer wesentlich besseren Leistung als das alte LF 8 übergeben", leitete Prinz seine Rede ein. Der neue Wagen ist mit 14,5 Tonnen (das alte LF 8 hatte 7,49 t) viel größer als der alte, hat 2000 Liter Wasser sowie hydraulische Schere und Spreizer an Bord und während der Fahrt können schon fünf der neun Besatzungsmitglieder Atemschutz anlegen. Am Heck ergänzen EinPersonenHaspeln mit Schlauchmaterial und Verkehrssicherungseinrichtungen die Ausrüstung.
Bei der Übergabe eines übergroßen Schlüssels fiel dieser zwar zu Boden, dieses hat aber keine Auswirkungen auf die Haltbarkeit des Wagens, sorgte allerdings für Heiterkeit bei den Gästen.
Wichemann ergänzte noch, dass mit dem alten LF 8 seit dem Jahr 1988 ca. 2400 Einsätze gefahren wurden und auch der neue Wagen seit der Indienststellung Ende Juli 2014 schon an über 30 Stellen im Einsatz war. "Wir sind zwar stolz auf das neue Fahrzeug, aber sie sehen, wir brauchen es auch", schloss Wichmann seine Rede ab.


Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing dankte für die Einladung und erinnerte an die Indienststellung der Drehleiter im letzten Jahr und freute sich nun zusammen mit der Ortsfeuerwehr über das neue LF 10. "Es ist schön, dass hier das richtige Handwerkszeug angeschafft wurde, allerdings könnte manche Ersatzbeschaffung auch zügiger gehen", ermunterte er Rat und Verwaltung doch immer bei der neuen Technik auf dem Laufenden zu bleiben. Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann danke ebenfalls und wünschte alle Gute.

Ein "kleines Löschfahrzeug" mit Sonderlöschmittel rollten die Freunde von der Feuerwehr aus Hofbieber/Rhön mit zuckendem Blaulicht in die Halle. Wehrführer Matthias Kümmel dankte ebenfalls für die Einladung und übergab das Faß mit Sonderlöschmittel an Klaus-Dieter Wichmann. "Genau dieses Sonderlöschmittel ist noch nicht auf eurem Wagen zu finden", ergänzte Kümmel.

Im Anschluss an die Übergabe saßen die 150 Besucher noch einige Stunden gesellig zusammen, Gegen Mitternacht wurde einem hessischem Gast noch ein Ständchen gebracht. Bis weit nach Mitternacht wurde auf den neuen wagen angestoßen und gefeiert.

Bilder anbei, alle: Senft

Mitarbeiterkinder besuchen die Ortsfeuerwehr Laatzen

Laute Kinderstimmen waren am heutigen Dienstag zu hören, als 20 Mitarbeiterkinder (MIKIS) von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover am Feuerwehrhaus in Laatzen ankamen. Zusammen mit ihren Betreuern statteten sie der Feuerwehr einen zweistündigen Besuch ab.


  Im Foyer wurden sie begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Ein Feuerwehrmann setzte sich mitten in die Gruppe und stellte die ehrenamtliche Wache im Sankt-Florian-Weg vor. Auch von Einsätzen erzählte das erfahrene Mitglied, die Kinder berichteten ihrerseits von Erlebnissen mit der Feuerwehr. Schnell kam es zu einer lebhaften Diskussion. Drei jüngere Mitglieder der Einsatzabteilung zeigten den Steppkes im Alter ab sechs Jahren anschließend die Fahrzeughalle mit den "großen roten Autos" sowie die Sozialräume. Gegen Mittag folgten auch noch die Atemschutzwerkstatt, die Zentrale sowie die Werkstatt und die Waschhalle. Die Kinder waren erstaunt von der Größe der Räume. Bei über 300 Einsätzen jährlich, die von den fast 90 Mitgliedern der Einsatzabteilung abgewickelt werden, ist solch eine große Logistik aber unbedingt erforderlich.
Im großen Lehrsaal im Obergeschoss des großen Hauses machten die Mikis Pause. Die Zeit wurde genutzt, um Einsatzbilder und einen Feuerwehrmann unter Atemschutz zu zeigen. Außerdem malten die Gruppenmitglieder eifrig Vorlagen aus dem Feuerwehralltag aus. In den Bildern wurde der richtige Umgang mit Feuer gezeigt und Gefahrenstellen genannt. Eine gute Grundlage, um das Wissen der Eltern zu Hause zu testen.


 
Gegen 11.30 Uhr verließen 20 kleine und große Kinder nebst ihrer Betreuer das Feuerwehrhaus. Zu Fuß machte sich die Gruppe auf den Weg in die Lange Weihe zurück zur Deutschen Rentenversicherung. Unterwegs soll es zur Stärkung noch ein Eis gegeben haben....

 

   
© Fw-Laatzen.de