Feuerwehr / FanfarenCorps

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 09.07.2011

Feuerwehr und Fanfaren Corps feiern gemeinsam


 Bereits zum zweiten Male feierten die Ortsfeuerwehr Laatzen und das Fanfaren Corps Laatzen e.V. gemeinsam ein "rauschendes Fest". Auf dem Gelände der Ortsfeuerwehr am Sankt-Florian-Weg trafen sich beide Gruppen zum Grillen und Klönen.
Insgesamt 68 Aktive von beiden Gruppierungen, 33 Mitglieder der Feuerwehr und 35 Angehörige des Fanfaren-Corps, waren erschienen um bei Grillfleisch und kühlen Getränken Erfahrungen auszutauschen und Freundschaften zu pflegen. Die Kinder der jungen Familien waren selbstverständlich auch mit dabei, sie fuhren auf dem weitläufigen Gelände mit dem Rad oder Roller. Einige von ihnen veräppelten die Erwachsenen sogar mit präparierten Kaugummiverpackungen aus denen blitzschnell eine kleine Spinne aus Plastik sprang.

Entstanden sind die Kontakte durch Mitglieder, die in beiden Gruppierungen aktiv tätig sind und so eine gemeinsame Feier anstießen. In diesem Jahr organisierten das Fest Klaus-Dieter Wichmann und Frederik Mohr von der Feuerwehr sowie Heiko Ahlborn, Melanie Reetz und Marion Korth vom Fanfaren-Corps. Im Jahr 2008 hatten sich Brandbekämpfer und Spielleute das letzte Mal getroffen. Gegen Abend durfte ein "Platzkonzert" unter freien Himmel natürlich nicht fehlen, lautstark hallten bekannte Melodien über das Feuerwehrgelände.


Marion Korth vom Fanfaren-Corps probierte unter den Augen von Frank Wöbbecke kurzer Hand ein Atemschutzgerät aus: "Damit ich mal sehen kann, was mein Sohn so im Einsatz schleppen muss", entgegnete Korth als sie das etwa 17 Kilogramm schwere Geräte auf dem Rücken hatte. Maske und Atemanschluss fehlten selbstverständlich, die Mutter wollte nur einmal das Gefühl für ein solches Gerät bekommen.
Alle Anwesenden hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung, bis weit in die Nacht hinein saßen die Mitglieder vor dem Feuerwehrhaus zusammen und nutzten die sommerlichen Temperaturen...

 

Einsatzübung im Rathaus

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN     11.08.2011

Realistisch sah sie aus, die Übung am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr am Rathaus in Laatzen-Mitte. Passanten blieben stehen, als Rauch aus den Fenstern im 5.Obergeschoss waberte und die Ortsfeuerwehr Laatzen die Drehleiter an der Fassade in Stellung brachte. Und dann auch noch die weiteren Fahrzeuge von DRK und Feuerwehr, insgesamt elf Einsatzfahrzeuge waren letztendlich im Einsatz. Frank Fuhrmann, stellv. Gruppenführer in der Ortsfeuerwehr Laatzen, hatte die Übung am Nachmittag in Szene gesetzt. Laut Szenario war es bei einem Seminar im 5.Obergeschoss zu einem Brand gekommen. Der starke Rauch verbreitete sich so rasend schnell, dass fünf Personen eingeschlossen waren. Eine weitere Person hatte den Fahrstuhl zur Rettung benutzt und war nun zwischen zwei Etagen damit stecken geblieben.

 
Mehrere Trupps der Ortsfeuerwehr Laatzen unter Atemschutz betraten das Gebäude und versuchten sich in den total verrauchten Räumen (eine Nebelmaschine hatte für reichlich Qualm gesorgt) zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Um 19.46 Uhr waren fünf Vermisste in sichere Bereiche des Rathauses verbracht, dort wurden sie den Helfern des DRK übergeben. Die Person im Aufzug retteten Kräfte des 2.Zuges: Sie betraten den Technikraum, setzten den Aufzug außer Betrieb und fuhren ihn handgesteuert in eine sichere Etage, dort wurde die Tür geöffnet und die Person aus ihrer misslichen Lage befreit. Da auch der Aufzugschacht stark in Rauch eingehüllt war, mussten auch diese Aufgaben unter Atemschutz ausgeführt werden. Eine schweißtreibende Arbeit für die Helfer. 

Auf Tragen brachten die DRK-Helfer die teilweise schwer verletzen Personen über den Feuerwehraufzug zur Patientensammelstelle auf den Marktplatz. Vor Ort wurden eine Rauchgasvergiftung, eine Wirbelsäulenverletzung und mehrere leichte Verletzungen bei den Personen festgestellt. Eine Person war nicht ansprechbar. Die eingesetzten zehn Helfer des DRK versorgten die Verletzten auf dem schnell eingerichteten Sammelplatz.

Die Helfer der Ortsfeuerwehr rollten parallel dazu im Rathaus etliche Schläuche aus und nahmen die Brandbekämpfung auf. Über eine Steigleitung pumpten sie Wasser in einen Wandhydranten und versorgten so die Kräfte im 5.Obergeschoss mit Löschwasser. Von außen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und ein Trupp, ebenfalls unter Atemschutz, nahm von außen die Brandbekämpfung auf. Die Wasserversorgung erfolgte über eine etwa 100 Meter lange Leitung von einem Hydranten an der Robert-Koch-Straße. Im 4.Obergeschoss des Rathauses (einer unter der brennenden)  richteten die Brandbekämpfer eine "Techniketage" ein. Dort wurden Atemschutzgeräte, Handlampen, Schlauchkörbe, Tragen und weitere Utensilien der Feuerwehr gelagert. Auch die Atemschutzüberwachung wurde hier stationiert.

Zufrieden zeigte sich Übungsleiter Frank Fuhrmann bei der anschließenden Besprechung im Feuerwehr: Heute stand nicht die Brandbekämpfung im Vordergrund sondern die Rettung von Personen und dabei hat alles ruhig und ordentlich geklappt.

Im Einsatz waren beide Züge der Ortsfeuerwehr Laatzen mit sieben Fahrzeugen und 37 Rettern sowie die DRK Bereitschaft Laatzen mit vier Fahrzeugen und zehn Helfern. Gegen 20.15 Uhr wurde die Übung beendet.


Bilder anbei, alle: Senft

Viele Einsätze zu Weihnachten

Zu insgesamt fünf Einsätzen rückten die ehrenamtlichen Helfer der Laatzener Ortsfeuerwehr über Weihnachten bis heute (26.12.2011 10.30 Uhr) aus. Tragehilfe für den Rettungsdienst war zu leisten, eine Tür aufzubrechen, eine Brandstelle zu kontrollieren...

Am heiligen Abend (24.12.2011) gab es alleine vier Meldungen:

1) 7.47 Uhr: Eine 75-Jährige lag in der Leinerandstraße in ihrem Bett und konnte nicht mehr aufstehen und die Wohnungstür öffnen. Ein alarmierter Schlüsseldienst bbekam die Tür nicht auf. Erst der Ortsfeuerwehr Laatzen gelang es die Tür zu öffnen. Die Rentnerin wurde dem Rettungsdienst übergeben

2) 7.48 Uhr. In der Straße Hohenrode musste ein Mann, der im Bad gestürzt war, durch das enge Treppenhaus nach unten zum Rettungswagen gebracht werden. Die Ortsfeuerwehr Laatzen unterstützte den Rettungsdienst dabei und leistete Tragehilfe.

3)14.45 Uhr. Kurz vor der Bescherung meldeten aufgeregte Bewohner einen piependen Heimrauchmelder im Wacholderweg. Noch vor dem Abrücken der Retter kam "Alarmabbruch", es brannte dort wohl nicht ein technischer Defekt hatte wohl zur Auslösung geführt.

4) 16.32 Uhr. Die automatische Brandmeldeanlage des Altenheims Mozartpark im Schubertweg signalisierte ein Feuer. Mit 17 Helfern und vier Fahrzeugen war die Ortsfeuerwehr Laatzen schon wenige Minuten später vor Ort. Ein schmorender Fernseher hatte die Rauchmelder aktiviert. Das Gerät hatte Bewohner und Angestellte bei Ankunft der Feuerwehr schon aus dem Zimmer getragen. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte die Umgebung nach Restwärme.

5) 25.12., 22.05 Uhr. Die automatische Brandmeldeanlage des Laatzener Bahnhofs löste aus. Mit drei Fahrzeugen und 20 Helfern eilten die Laatzener zum Bahnhofsgebäude. Vor Ort war Verqualmung sichtbar, Schläuche wurden ausgerollt und Atemschutzgeräte angelegt. Doch dann schnell Entwarnung: Reste von Handfackeln (Feuerwerkskörper) fanden die Helfer im Gebäude und davor. Das Gebäude wurde gut gelüftet, danach rückten die Helfer wieder ein.

   
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