Artikel bei MyHeimat

  1. Gegen 7 Uhr, helle Flammen in Laatzen ist die Rauchwolke sichtbar.... PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN   28.01.2018 Ein Großbrand hat am Freitag, 26.01.2018 große Teile einer Lagerhalle in Sarstedt vernichtet. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge aus Sarstedt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, wenige Minuten später schlugen Flammen aus den Fenstern und Rolltoren an der Laderampe. Wenige Minuten nach 6 Uhr erfolgte die Alarmierung der Sarstedter Feuerwehr, etwa eine halbe Stunde später wurden die Drehleitern aus Arnum (FF Stadt Hemmingen) und Laatzen aus der Region Hannover in den Nachbarlandkreis Hildesheim nachalarmiert. Die etwa 50 Meter lange brennende Teil der Halle konnte nicht gerettet werden, nur der vordere und hintere Teil der größten Lagerhalle im Sarstedter Stadtgebiet blieb unversehrt. Von der Westseite bekämpften die Trupps aus Hemmingen die Flammen, die 12 Feuerwehrleute aus Laatzen löschten von der östlichen Seite. Über die Drehleiter wurde von oben über den angebauten Monitor Löschwasser durch das kaputte Dach in die Flammen gespritzt, über die Rampe löschte ein Trupp das Feuer. Gegen 9 Uhr waren ca. 240 Kräfte im Einsatz. Wegen des großen Medienaufkommens unterstützen sich zwei Pressesprecher gegenseitig. Von einem nahen Teich verlegten die Helfer mehrere etwa 600 Meter lange Schlauchleitungen, um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben. Gegen 10 Uhr wurde mit einer Multi-Säge vom Korb der Laatzener DLK aus Teile des Daches geöffnet. Sofort drang wieder Rauch aus der Lagerhalle. Schon am Morgen hatten Polizei und Feuerwehr Rundfunkdurchsagen wegen der starken Rauchentwicklung veranlasst. Um 9.30 Uhr alarmierte die Leitstelle den GW-Messtechnik und den Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Laatzen nach. Die Besatzung des ELW unterstützte die Koordination vor Ort, während die Besatzung des Gerätewagens Messungen im Bereich Müllingen, Ingeln-Oesselse und am Brandobjekt selbst durchführte. Alle Messwerte waren unterhalb der Nachweisgrenze. Um die 240 Rettungskräfte zu versorgen gab es im Laufe...
  2. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 29.10.2017 Sturm über Deutschland - Verkehrsschild hält Baum "fest" Baum fällt morgens auf drei geparkte Fahrzeuge, das Verkehrsschild (Richtzeichen 314 "Parken") verhindert Schlimmeres. Keine Verletzten. Heute Morgen gegen 7.10 Uhr wurde eine Dienstgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen zu einem Unwetterschaden gerufen, in der Straße Ginsterweg hatte ein Baum drei Personenwagen unter sich begraben. Die PKW waren unter dem Gestrüpp kaum zu finden. Den Stamm des Baumes "fing ein Verkehrsschild auf", nur kleine Äste und Zweige lagen auf den Dächern der Wagen. Bei einem Opel war der rechte Außenspiegel abgebrochen. In den Fahrzeugen befanden sich keine Personen. Nach wenigen Minuten kam der Besitzer des mittleren Wagens vorbei, er fuhr seinen Opel schnell noch aus dem Gefahrenbereich. Mit einer Kettensäge entfernte ein Feuerwehrmann die Äste, um den Stamm "frei zu legen". Gegen 8 Uhr wurde der Baumstamm, in einer Schlinge befestigt, mit der Drehleiter leicht angehoben und anschließend in kleine Stücke geteilt. Die Reste des etwa zehn Meter hohen Baumes legten die Helfer auf dem Grundstück des Mehrfamilienhauses ab. Neben der Ortsfeuerwehr Laatzen (zwei Fahrzeuge und 12 Helfer) waren auch die Polizei und drei Teams von Zeitungen und Fernsehen vor Ort. An den drei Autos entstand nur leichter Sachschaden. Gegen 8.30 Uhr war die Feuerwehr wieder eingerückt. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 29.10.2017 Sturm drückt Apfelbaum und Hecke um Einen Apfelbaum mit zusammengewachsener Rose/Hecke drückte der Sturm heute Morgen über einen etwa 1,80 Meter hohen Holzzaun in der Friedhofstraße in Alt Laatzen. Der Fußweg war blockiert. Die Ortsfeuerwehr Laatzen "kappte" den Stamm mit einer Kettensäge und drückte das Buschwerk auf das Grundstück zurück. Nach wenigen Minuten rückten die Kräfte wieder ein. Zur Erinnerung an diesen Sturmeinsatz machte die Oma noch ein Erinnerungsfoto von Enkelin und Tochter vor dem...
  3. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 28.10.2017 Ein piependen privater Rauchmelder und starke Rauchentwicklung erforderten heute Mittag gegen 13.20 Uhr den Einsatz der Feuerwehr in Rethen. Aus den Fenstern im 1.Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Pattenser Straße quoll Rauch aus der Wohnung. Die Feuerwehr schlug im Treppenhaus an die Wohnungstür um die Mieter zu warnen, es meldete sich aber niemand. Durch ein gekipptes Fenster betrat der Angriffstrupp, ausgestattet mit Atemschutzgeräten, über die Steckleiter die Küche. Dabei ging leider ein Blumentopf zu Bruch, weiterer Schaden entstand beim Einstieg in den Raum nicht. Auf dem Herd dann die Ursache des Rauches: Angebranntes Essen in einem großen Topf auf der heißen Herdplatte. Die Mieter waren glücklicherweise nicht zu Hause. Den Topf nahmen die Helfer von Herd und kühlten das Essen mit reichlich Wasser. Mit einem Belüftungsgerät bliesen sie anschließend frische Luft in die Räume, durch offene Fenster konnte so der Rauch nach draußen "gedrückt" werden. Draußen vor dem Haus hatten sich alle restlichen Bewohner versammelt, sie beobachteten die Löscharbeiten. Durch das laute Piepen waren die Mieter auf den Rauch aufmerksam geworden, hatten dann den Notruf 112 gewählt und allen Mitbewohnern Bescheid gesagt. Verletzt wurde niemand. Alarmiert waren die Ortsfeuerwehren Rethen, Gleidingen und eine Gruppe aus Laatzen, das DRK mit einem Rettungswagen und die Polizei.
  4. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 28.10.2017 Kinderfeuerwehr Laatzen besucht den Rettungshubschrauber Mit mehreren Autos startete die Kinderabteilung der Ortsfeuerwehr Laatzen kürzlich in Richtung Medizinische Hochschule Hannover (MHH), um dort den Rettungshubschrauber (RTH) und deren Besatzung einen Besuch abzustatten. Insgesamt 14 Kinder und mehrere Betreuer nahmen an der 90-minütigen Exkursion teil. Vor Ort begrüßte Rettungssanitäter Philip Rohmann von den Johannitern vor dem RTH "Christoph 4" die Gruppe auf der Start- und Landeebene über den Parkplätzen nahe der Notaufnahme. Seit dem Jahr 1972 startet der Hubschrauber ab Hannover zu Rettungseinsätzen. "Hier in Hannover war die 4. Station eines RTH innerhalb Deutschlands". Mittlerweile gibt es über 70 Standorte. Der Hubschrauber wird aber nicht nur zu Unfällen alarmiert sondern auch zu akuten Krankheitsfällen. "Die Besatzung besteht aus einem Piloten (hier in Hannover von der Bundespolizei), einem Notarzt der MHH und einem Sanitäter", ergänzte Rohmann zu den Daten. Plötzlich piepte es während der Führung und die Notärztin sowie der Pilot eilten heran. Nach wenigen Augenblicken war der RTH dann auch schon weg in Richtung Großburgwedel. Nach einer guten halben Stunde Wartezeit wurde die Besichtigung fortgeführt. Nun konnte der Nachwuchs der Laatzener Feuerwehr einen Blick in das Innere des Hubschraubers werfen und sich selbst einmal hineinsetzen. Eine spannende Aufgabe war es über die Kufen in das doch sehr enge Cockpit einzusteigen. Auch im hinteren Teil, wo der Patient auf einer Trage transportiert werden kann, ist wenig Platz. Pro Jahr fliegt die Besatzung ca. 1500 Einsätze in der Zeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. "In den Sommermonaten ist daher unser Einsatztag etwas länger", sagte Rohmann als der Pilot den RTH nach dem Einsatz auftankte. Anschließend wurde der Hubschrauber per Lift in seine "eigene Garage" verfrachtet. Infos zur Kinderfeuerwehr "Laatzener Löschteufel" findet man im Internet...
  5. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 08.10.2017 Zu einem brennenden Fahrzeug wurde am Samstagabend gegen 22.50 Uhr die Ortsfeuerwehr Rethen alarmiert. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle in Höhe IKea stand das Fahrzeug schon lichterloh in Flammen. Beide Insassen hatten sich schon vorher aus dem PKW selbst retten können. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten den grauen BMW X3 Baujahr 2011 mit reichlich Schaum. Außer dem PKW brannten neben der Fahrbahn stehende Warnbaken (aus Plastik) und der Grasstreifen. Während der Löscharbeiten waren alle drei Richtungsfahrbahnen in Höhe IKEA voll gesperrt, es bildete sich ein großer Stau. Ab 23.38 Uhr war eine Spur wieder frei. Um genügend Löschwasser auf der autobahnähnlichen Straße zur Verfügung zu haben, fuhr die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs gegen 23 Uhr zu einem Gewerbegebiet und füllte nochmals den Tank auf. Nach wenigen Minuten war das Fahrzeug aus Hannover zurück (als "Geisterfahrer" auf der gesperrten Fahrbahn Richtung Hannover). Mit der Wärmebildkamera kontrollierten die Rethener Feuerwehrleute beim Anheben des PKW durch ein Laatzener Bergungsunternehmen den BMW von unten, aber auch hier waren kaum höhere Temperaturen zu messen. Kurz nach Mitternacht stand der Wagen auf dem Abschleppfahrzeug. Wegen der mit der Fahrbahn verschmolzenen Fahrzeugteile (teils mit dem Fahrbahnbelag "verklebt") wurde durch die Autobahnpolizei die Straßenmeisterei alarmierte, um die Fahrbahn abzusperren bzw. zu säubern. Nach den Löscharbeiten säuberte die Feuerwehr noch beide Fahrbahnen mit reichli h Wasser. Der 44-jährige Fahrer des BMW aus Seesen gab an, das plötzlich aus dem Fahrzeug Qualm aus dem Motorraum aufstieg. Danach stoppte er den Wagen und er und sein Beifahrer verließen den PKW. "Wir konnten gerade noch die Warnwesten anziehen und schon schlugen Flammen aus dem Wagen". Beide warteten schon hinter der Leitplanke in gebührenden Abstand, als die Feuerwehr ankam. Gegen Mitternacht machten sich die Männer auf den Weg zu...
  6. Eine Nebelmaschine setzt den Raum PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 28.09.2017 Zugübung der Ortsfeuerwehr Laatzen an der KITA St. Mathilde in Alt-Laatzen Insgesamt vier Eingeschlossene galt es bei einer Übung in den Räumen der Kindertagesstätte St. Mathilde in Laatzen zu suchen und zu retten. Insgesamt 28 Helfer mit vier Fahrzeugen waren im Einsatz. Mehrere große Einsatzfahrzeuge gegen 19.15 Uhr im Kreuzweg ließen Schlimmes erahnen, es war aber nur eine Übung in der dortigen Kindertagesstätte, die die Feuerwehr auf den Plan rief. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich 56 Kindern laut Übungsszenario schon selbst retten können. "Vier Kinder vermissen wir aber seid dem Durchzählen", sagte Erzieher Goran Lazarevski Einsatzleiter Rene Hahn. Die vier Personen wurden von zwei Dummys und zwei Mitgliedern der Feuerwehr dargestellt. Sofort betraten mehrere Trupps unter Atemschutz den verrauchten "Therapieraum" links neben dem Haupteingang. Ein weiterer Trupp konnte durch den linken Eingang nach wenigen Minuten schon "zwei Kinder" retten. Ein mobiler Rauchverschluss (dichter Vorhang) verhinderte derweil die Rauchausbreitung Richtung Hauptgebäude. Auch die 3. Person wurde schnell gefunden. Das "4. Kind" hatte sich allerdings bei der starken Rauchausbreitung unter die Heizung an der Treppe geflüchtet und dort "versteckt". Gegen 19.43 Uhr wurde der Angriffstrupp auch hier fündig. Mit zwei C-Rohren wurde das Feuer im Bereich der Kissen und Turnmatten bekämpft. Um die Personen in dem dichten Rauch zu finden, setzten die Retter eine Wärmebildkamera ein: Die eigene Körperwärme von Personen ist auch bei starken Qualm im Display des Gerätes sichtbar. Auch wenn das menschliche Auge kaum etwas sieht. Ein Lichtmast im Innenhof sorgte für eine gute Ausleuchtung der Einsatzstelle. Das Löschwasser wurde aus einem Hydranten im Kreuzweg entnommen. "Ich erlebe meine erste aktive Übung, die technische Ausstattung und schnelle Vorgehensweise sind schon enorm", bemerkte der 28-jährige Erzieher der Kita. Gegen 20 Uhr...
  7. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 21.09.2017 Übung der Ortsfeuerwehr Laatzen: Starke Rauchentwicklung in Seniorenresidenz Die Adresse in der Mergenthaler Straße ist den Feuerwehrleuten durchaus bekannt, denn dort waren die Retter schon wegen angebrannten Essen mehrmals im Einsatz. Nun hieß es aber ausgelöste Brandmeldeanlage und starke Rauchentwicklung. Eine Durchzündung hat für eine sehr schnelle Brandausbreitung geführt. Außerdem werden vier Personen vermisst. Ein Schreckenszenario für eine Übung im Altenheim. Kurz und knapp schildern Übungsleiter Kai Tischler und Christian Becker den anrückenden Helfern die Ausgangslage: Im Stuhllager ist ein Feuer ausgebrochen, bei starkem Qualm sind vier Bewohnern eingeschlossen. Unter Atemschutz betreten fünf Trupps (jeweils zwei Einsatzkräfte) die verrauchten Flure und Räume. Nach wenigen Minuten wird die erste Person ins Freie geführt. An diesem Übungsabend sind es Dummys, die die Vermissten darstellen. Nach und nach werden alle vier Bewohner auf dem gegenüberliegenden Fußweg zur weiteren Betreuung abgelegt. Ein erfahrener Kamerad übernimmt die Versorgung. Mit mehreren C-Rohren bekämpfen die Laatzener Retter anschließend die Flammen. Ein mobiler Rauchverschluss sorgt dafür, dass fast gar kein giftiger Rauch in die anderen Räume der Seniorenresidenz strömt. Henrik Lauterbach von der Haustechnik beobachtet die Übung genau, denn er ist selbst freiwilliger Feuerwehrmann bei einer Feuerwehr in der Region Hannover. "Es ist spannend zu sehen wie professionell hier gearbeitet wird", ergänzt er während der Übung. Die anderen Bewohner der Seniorenresidenz wussten vorher natürlich Bescheid, manche schauten sogar interessiert zu. Knapp 50 Retter der Ortsfeuerwehr Laatzen waren an diesem Abend mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Die Straße vor dem Haus wurde kurzzeitig gesperrt. Mit kalten Getränken bedankte sich Lauterbach bei den Helfern für ihren Einsatz. Mit einem donnernden "Gut Wehr" verabschiedete sich die Feuerwehr...
  8. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 17.09.2017 Am 6. April 1937 versammelte sich die bis dahin bestehende Pflichtfeuerwehr Hofbieber/Rhön, um unter der Leitung von Kreisbrandmeister Barthelmes aus Gersfeld und Bürgermeister Wilhelm Beck die Freiwillige Feuerwehr Hofbieber zu gründen. Insgesamt 21 Männer waren bei der Gründung dabei. Nun feierten die Rhöner zusammen mit vielen Gästen sowie den Freunden aus Laatzen dieses Jubiläum. Zugführer René Stuckenberg und ein Dutzend Feuerwehrkameraden machten sich am Freitag auf den Weg ins 300 Kilometer entfernte Hofbieber in der hessischen Rhön. Stadtrat Axel Grüning hatte sich spontan entschieden, die Gruppe zu begleiten. Zwei Nächte verbrachten die Laatzener zum wiederholten Male in Hofbieber, seid 1980 sind sie freundschaftlich mit der Ortsfeuerwehr Hofbieber-Mitte verbunden. Während am Freitagabend nur noch Zeit für ein paar Stunden "Fachgespräche" bei einem ausgiebigen Abendessen war, fand am Sonnabend ein kleines Ausflugsprogramm für die Niedersachsen statt. Die jüngeren Mitglieder starteten auf die Wasserkuppe und verbrachten dort den Vormittag auf der Sommerrodelbahn und den anderen Freizeiteinrichtungen. Das "ältere Semester" wanderte mit Ute Mathes in Richtung Kreuzberg auf der bayerischen Seite der Rhön in Franken. Bei herrlichem Sonnenschein trafen dort beide Gruppen am frühen Nachmittag wieder zusammen und vesperten unter der Sonne im Biergarten des Klosters. Mit einem katholischen Gottesdienst wurde es am Abend dann feierlich im Feuerwehrhaus Hofbieber, der Festakt zum 80. Jubiläum der Gründung wurde eröffnet. Anschließend begrüßte Marco Scholz, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, die Anwesenden. Besonders auch die Freunde aus Laatzen sowie Stadtrat Axel Grüning namentlich. Zusammen mit Georg Evers (stellv. Wehrführer) und Stefanie Rübsam (Jugendwartin) blickte der Vorsitzende auf "80 Jahre Feuerwehr in Hofbieber" zurück, anhand von alten Aufnahmen und Statistiken gaben alle drei Mitglieder einen...
  9. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 14.09.2017 Mit dem Rettungsboot der Ortsfeuerwehr Laatzen übten am gestrigen Mittwoch knapp ein Dutzend Helfer die Rettung von Personen aus einem Gewässer. Das 250 kg schwere Boot wurde in Höhe der Talstraße mit der Drehleiter (Kranfunktion) ins Wasser gelassen. Danach fuhren die Helfer die Leine aufwärts. Das Boot rückt immer zusammen mit der Drehleiter ab, da es so schnell über das Brückengeländer in der Talstraße (Alt Laatzen) hinweg und an vier Seilen gesichert, ins Wasser gelassen werden kann. Danach bestiegen drei Feuerwehrleute, ausgestattet mit Schwimmwesten, das Rettungsboot. Es ging anschließend mit 25 PS die Leine aufwärts bis Grasdorf. Unterwegs übten die Feuerwehrleute unter den Augen von Boots- und Gruppenführer Christian Peters die Handhabung des Außenbordmotors, über den auch die "Lenkung" des Bootes erfolgt. Immer wieder wurden Wendemanöver und der Stillstand des Bootes in der Leine geübt. Auch das Ausleuchten der Uferböschung mit dem starken Scheinwerfer an Bord und das Anlegen bei starker Strömung waren Übungsaufgaben. Gegen 20.30 Uhr wurde per Drehleiter das Boot wieder aus der Leine gehievt. Im Sommerhalbjahr stehen etliche Übungsdienste mit dem Boot im Dienstplan der Feuerwehr. Extra ausgebildete Feuerwehrkräfte mit Bootsführerschein übernehmen dabei die Ausbildung. Den letzten größeren Einsatz hatte die Laatzener Ortsfeuerwehr Ende Mai 2014 auf der Leine. Nach einem Ehestreit suchten die Retter den verschwundenen Ehemann per Boot. Er konnte wohlbehalten am Ufer entdeckt werden. Leider kommt es auch vor, das jede Hilfe zu spät kommt und die Einsatzkräfte nur noch leblose Körper aus der Leine bergen müssen. Vielen Tieren kam die Besatzung auch schon zu Hilfe. Ein Schaf war beim Saufen zu nah an die Böschung getreten und abgerutscht und ein Pferd steckte im Schlamm und kam nicht "vor und zurück". Fotos anbei, alle: Senft Daten zum Boot: Baujahr: 2008 Größe: 4,00 m x 1,70...
  10. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 12.09.2017 Mit sieben Einsatzkräften rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen heute Mittag gegen 13.40 Uhr in die Friedhofstraße aus. Eine Anwohnerin hörte "leise Hilfeschreie" aus der Nachbarwohnung. Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigten sich die Rufe aus der Wohnung. Mit wenigen Handgriffen konnte das Schloss der Wohnungstür "geknackt" werden. Die 87-jährige Bewohnerin fanden die Retter neben dem Bett vor. Der Rettungsdienst versorgte die Seniorin. Um 14.15 Uhr war die Feuerwehr bereits wieder eingerückt. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 11.09.2017 Gleich dreimal mussten die Laatzener Ortsfeuerwehren am Montagnachmittag ausrücken: >18.07 Uhr, ein privater Rauchwarnmelder in der Straße Auf der Lieth piept. Ein Feuer ist nicht zu löschen, die Ursache unbekannt >18.55 Uhr, der 1.Zug der Ortsfeuerwehr Laatzen sowie die Ortsfeuerwehren Ingeln-Oesselse und Gleidingen werden mit den Stichworten "Arm in Maschine eingeklemmt" in die Straße Hannoring alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte haben Arbeiter schon den Arm des 22-Jährigen aus der Umlenkwalze mit Hebelkraft und Seife befreit. Der junge Mann kommt in ein Krankenhaus. >19.05 Uhr ein Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Marktstraße piept, Pizza ist angebrannt. Die Wohnung wird gelüftet. Gegen 19.25 Uhr rückt die Ortsfeuerwehr Laatzen wieder ein. Bilder vom Einsatz am Hannoring sowie in der Marktstraße anbei, alle: Senft
  11. Grillen in Laatzen.... PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 02.08.2017 Jugendfeuerwehr Laatzen fährt ins Kloster nach Rinteln Eigentlich stand als Ort des Stadtzeltlagers der Jugendfeuerwehr Laatzen für 2017 schon Schladen im Vorharz fest. Da der Ort aber in den Hochwasserfluten der Oker versank, wurde schnell Ersatz gesucht und gefunden: Das Jugendfreizeitheim Kloster Möllenbeck in Rinteln. Für die Laatzener wurde extra die angesetzte Putzwoche um einige Tage verschoben und so waren die Zimmer kurzfristig frei. Am Donnerstag verbrachten die 70 Jugendlichen zusammen mit ihren Betreuern den Nachmittag im Aqualaatzium. Abends wurde gegrillt und die Nacht im Laatzener Feuerwehrhaus verbracht. Am Freitagmorgen verabschiedeten Bürgermeister Jürgen Köhne und Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald die Gruppe Richtung Rinteln. Dort angekommen wurden sofort die Mehrbettzimmer belegt, dem Wunsch der Kinder entsprechend ortsübergreifend. Die „gemischten Gruppen“ aller vier Jugendfeuerwehren erkundeten anschließend das Gelände und stärkten sich abends am Buffet. Den Samstagvormittag hatten die Jugendlichen zur freien Verfügung, sie erkundeten die Stadt Rinteln oder "chillten", wie das Ausruhen heutzutage genannt wird. Nach dem Mittagessen ging es zur Schleuse nach Minden. Dort kreuzen sich Mittellandkanal und Weser. Das aufwendige Bauwerk brachte den Feuerwehrnachwuchs zum Staunen. Am Sonntagmorgen war das Wetter besonders gut. So entschieden sich die Jugendlichen spontan an den nahegelegten Doktorsee zu fahren, um das schöne Wetter zum Schwimmen, Tretboot fahren und Minigolf spielen zu nutzen. Nach dem Mittagessen war von 15 - 18 Uhr Besuchszeit angesagt. Eltern und Feuerwehrkameraden hatten sich extra aus Laatzen auf den Weg gemacht, um die Kinder sowie die Betreuer zu besuchen. Als Programm stand eine Lager Olympiade auf dem Plan, bei dem der Besuch gespannt zuschaute. Zum Abend hin kehrte dann wieder Ruhe ein, die Jugendlichen waren wieder unter sich. Montag ging...
  12. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 30.07.2017 Am Sonnabend gegen 21.25 Uhr stürzte das Dach des Discounters ALDI in Laatzen-Grasdorf ein. Verletzt wurde niemand, die letzten Kunden hatten das Geschäft um  20 Uhr verlassen. Die Verkäuferinnen gegen 20.20 Uhr. Als die Ortsfeuerwehr Laatzen gegen 21.35 Uhr an der Einsatzstelle eintraf war die Hälfte des Daches (die Seite nach Norden zum Parkplatz hin) eingestürzt. Die Zwischendecke und Trümmer lagen im Verkaufsraum. Der Giebel zur Hildesheimer Straße sowie die Teile Richtung Süden blieben "stehen". Um 21.40 Uhr betrat ein Trupp unter Atemschutz den etwa 800 Quadratmeter großen Verkaufsraum, um nach Verschütteten zu suchen. Wegen akuter Einsturzgefahr wurde dieser Trupp aber wenige Minuten später wieder herausgeholt. Im Markt war auch keine Person zu finden. Zwischenzeitlich wurde der Straßenbahnverkehr und der Busverkehr eingestellt, später der Schienenverkehr aber wieder aufgenommen. Zusammen mit dem Betriebshof stellte die Feuerwehr gegen 23 einen großen Bauzaun rings um das Gebäude. Ein Wachdienst sichert den Einkaufsmarkt derzeit zusätzlich ab. Wegen Einsturzgefahr des Giebels Richtung Hildesheimer Straße wurde die Einfallstraße Richtung Hannover sowie der Fußweg auf der Ostseite gesperrt. Von der Drehleiter aus begutachteten am Abend noch ein Statiker der Stadt Laatzen sowie Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald das Ausmaß des Schadens. Der Aldi-Markt wurde Mitte der 1990er Jahre errichtet und hat zusammen mit dem Lager etwa 1000 Quadratmeter Fläche. Das halbe Dach ist nun "einfach so" eingestürzt. Es herrschte am Samstagabend ruhiges Sommerwetter ohne Gewitter oder Wind. Eine Ursache des Einsturzes konnte am Sonnabend nicht ermittelt werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 1 Million Euro, es entstand Totalschaden. Gegen 1 Uhr war die Feuerwehr wieder eingerückt. Vor Ort waren 35 Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen, das DRK mit einem Rettungswagen und die Polizei mit...
  13. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 01.07.2017 Ferienpass bei der FEUERWEHR Insgesamt 15 Kinder fanden am Sonnabend den Weg ins Laatzener Feuerwehrhaus, im Rahmen des Ferienpasses 2017 verbrachten die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 15 Jahren drei spannende Stunden bei den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr.n Die sieben Betreuer der Kinder- und Jugendabteilung hatten sich viele Aktionen ausgedacht, um bei den Kindern und Jugendlichen keine Langeweile aufkommen zu lassen. Und ganz nebenbei wurde auch noch ordentlich über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr informiert. Gegen Mittag waren Gruppen zu jeweils fünf Personen und einem Betreuer im Haus der Feuerwehr unterwegs, um bei einer Rallye zahlreiche Fragen zu beantworten. Wie lauten die 5-W-Fragen bei einem Notruf? Wie viele Blaulichter hat die Drehleiter? Wie lautet der Name des Feuerwehrbootes? Wie viele Gurte hängen in der Fahrzeughalle? Bei der Beantwortung kamen die Besucher durch sämtliche Räume des großen Hauses im Sankt-Florian-Weg. Richtig "Action" gab es an der Spritzwand. Dort spritzten die Ferienpasskinder zielgenau in die Fenster einer Hausfassade. Volle Konzentration war beim Umsetzen eines Schaumkusses von einem Pylonen auf den anderen gefragt. Mit dem Spreitzer (langsam und behutsam musste hier gearbeitet werden) wurde die Süßigkeit vorsichtig umgesetzt. Die Kinder- und Jugendabteilung pausiert derzeit in den Sommerferien, nach deren Ende treffen sich die Jungen und Mädchen ab sieben Jahren (Kinderfeuerwehr) wieder freitags ab 16 Uhr und die Jugendlichen ab 16 Jahren um 16.45 Uhr im Feuerwehrhaus.
  14. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 24.06.2017 Starke Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus Zu einem ausgelösten Heimrauchmelder wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen am Sonnabend gegen 18.15 Uhr in den Mozartweg alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurden gerade die Fenster im 3. Obergeschoss geöffnet, starker Rauch quoll heraus. Ein Trupp unter Atemschutz betrat die Wohnung. Die 43-jährige Mieterin führten die Retter durch das Treppenhaus zum Rettungswagen. Sie kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. In der Küche fanden die Helfer die Ursache der starken Rauchentwicklung: ganz schwarze Backteignuggets. Das Essen hatte die Bewohnerin wohl vergessen, denn die Hähnchenspezialität war schon "schwarz wie Kohle". Mit einem Hochleistungslüfter wurde frische Luft in die Wohnung geblasen und der Herd abgeschaltet. Den in der Wohnung lebenden Hund betreut nun eine Nachbarin, die zwei Katzen verblieben dort. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge mit 15 Kräften der Feuerwehr, die Laatzener Polizei sowie das DRK mit einem Rettungswagen. Gegen 19 Uhr waren alle Kräfte wieder eingerückt. Bilder anbei, alle: Senft
  15. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 23.06.2017 Feuerwehr übt an Seniorenzentrum Mit sechs Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen am Mittwochabend zur "Seniorenresidenz Mozartpark" im Schubertweg 9 aus. Glücklicherweise war dort kein Feuer ausgebrochen, sondern im Rahmen einer Übung im Erdgeschoss ein Heizungsraum, Lager sowie Sozialräume durch eine Nebelmaschine künstlich verraucht worden. Außerdem hatten Übungsleiter Kai Tischler und Benjamin Lockemann noch f ünf Dummys im Rauch versteckt. Laut Übungsszenario war es bei Arbeiten an der Heizung zu einer Verpuffung gekommen. Die beiden Löschzüge der Ortsfeuerwehr Laatzen gingen über den Haupteingang und von Süden her (Nebeneingang Richtung Rewe) zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Insgesamt sechs Trupps unter Atemschutz wurden dazu eingesetzt. Nach wenigen Minuten trugen Helfer den ersten "Verletzten" durch den Rauch nach draußen. Draußen sorgten die anderen Einsatzkräfte für die Wasserversorgung und Logistik: Schläuche wurden bis zu einem Hydranten verlegt, um genug Löschwasser zur Verfügung zu haben und ein Patientensammelplatz eingerichtet. Beim Empfang (Haupteingang) installierten die Retter einen mobilen Rauchverschluss, damit sich der beißende Qualm nicht weiter ausbreitet. Im großen Einatzleitwagen liefen s ämtliche Meldungen zusammen, fiktiv wurden von dort aus weitere Ortsfeuerwehren nachalarmiert und MANV 1 (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. An diesem Abend rückten aber keine weiteren Rettungskräfte an, da nur die Ortsfeuerwehr Laatzen vor Ort übte. Heimleiter Julian Böhm schaute den ehrenamtlichen Rettern der Ortsfeuerwehr Laatzen bei der Übung gespannt zu: "Ich freue mich, dass die Feuerwehr hier übt, so wird der Kontakt vertieft und die Helfer bekommen eine bessere Ortskenntnis". Nach dem Ende der Übung lud er noch zu einem kleinen Imbiss und kalten Getränken ein. Vor dem Haupteingang versammelten sich die Einsatzkräfte zum Austausch mit der...
  16. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 23.06.2017 Unwetter über Laatzen - nur kleinere Einsätze im Laatzener Stadtgebiet Das schwere Unwetter über Hannover am Donnerstagabend hat in Laatzen kaum für Einsätze der Feuerwehr gesorgt. Lediglich eine Handvoll Alarmmeldungen kamen bei der Ortsfeuerwehr Laatzen an. In der Pettenkofer Straße waren in zwei Häusern etwa 20 Quadratmeter Wasserfläche abzusagen, an der Turnhalle der Albert-Einstein-Schule ist Wasser durch eine Seitentür gelaufen und in der Otto-Hahn-Straße stand ebenfalls Wasser im Keller. Außerdem stellte die Ortsfeuerwehr Laatzen ab 22.30 ihre Einsatzbereitschaft her. Insgesamt 37 Feuerwehrleute verbrachten bis gegen 2 Uhr ihre Freizeit auf der Wache im Sankt-Florian-Weg. Falls es erforderlich gewesen wäre hätten die Laatzener sofort in die südlichen Stadtteile der Landeshauptstadt Hannover zu Einsätzen ausrücken können.
  17. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 19.06.2017 Straßenbahn fährt gegen Personenwagen Am heutigen Montag gegen 12.10 Uhr kollidierten auf der Kreuzung Erich-Panitz-Straße/Robert-Koch-Straße ein roter VW-Golf mit einer Straßenbahn vom Typ "Silberpfeil" der Üstra. Bilanz: Zwei leicht verletzte Personen im PKW, keine Verletzten in der Straßenbahn sowie Totalschaden am Personenwagen. Der 62-jährige Laatzener kam mit seinem roten Wagen aus der Robert-Koch-Straße und wollte nach links Richtung Rethen abbiegen. Genau auf der Kreuzungsmitte erfaßte die Straßenbahn das Heck des VW, glücklicherweise an der hinteren Tür. Die erste Meldung lautete "Person eingeklemmt". Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Fahrer aber schon über die Beifahrertür gerettet. Seine 52-jährige Begleiterin saß noch im Wagen. Kräfte der Feuerwehr klemmten die Batterie ab. Mit dem Rettungswagen kamen beide leicht verletzten Personen in ein Krankenhaus. In der Bahn blieben der 42-jährige Fahrer als auch sämtliche Fahrgäste unverletzt. Die Üstra setzte einen Schienenersatzverkehr ein. Gegen 13.30 Uhr war die Strecke wieder frei. Fotos anbei, alle: Senft
  18. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 18.06.2017 Stadtpokal der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Gleidingen Lauter Jubel herrschte am Sonnabend in der Zeit von 12 Uhr - 17 Uhr auf dem Sportplatz in der Oesselser Straße in Gleidingen, denn die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Laatzener Stadtgebiet trugen dort ihre Wettkämpfe zum Stadtpokal aus. Während die Jugendlichen an drei Teilen ihr Geschick und ihre Fähigkeiten unter dem Thema Feuerwehr meisterten, standen bei den Kindern Geschicklichkeit und Spaß im Vordergrund. Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr traten mit fünf Gruppen aus den vier Ortsfeuerwehren dieses Jahr an. Immer in Staffelbesetzung (sechs Personen) mussten drei verschiedene Teile absolviert werden. Schiedsrichter aus der benachbarten Kommune Sehnde schauten dem Feuerwehrnachwuchs dabei genau über die Schulter und notierten Fehler sowie die genauen Zeiten. Beim Teil A galt es einen Hindernislauf über eine Hürde, eine Leiterwand und einen Tunnel auf Zeit zu durchlaufen und dabei noch eine Schlauchleitung zu verlegen. Im Teil B wurden allgemeine Wissensfragen gestellt und solche zum Feuerwehralltag, diese mussten beantwortet werden. Beim 3.Teil galt es mit 400 Litern Wasser einen Löschangriff durchzuführen. "Damit die 1. Gruppe keinen Vorteil von trockenen Schläuchen hat wurden diese vorher gespült", erläuterte Stadtjugendwart Jan Kasten vor dem Wettkampf. Bei den Kindergruppen stand der Spaß im Vorgrund. An insgesamt zehn Ständen war das Geschick der Gruppe gefragt. Flummys mussten innerhalb von drei Minuten in mehrere Gläser geworfen werden, wobei die "Hüpfebälle" aber nicht immer im Glas blieben. Auch Murmeln in verschiedenen Eingängen eines Papphauses zu versenken, gestaltete sich schwieriger als gedacht. Zwei Kinder versuchten ebenfalls zusammen in einer Hose (einer das linke einer das rechte Bein) einen Ball in einer Kelle über einen Parcours zu balancieren. Die Freude der Kinder im Alter ab sieben Jahren konnte man im...
  19. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 17.06.2017 Mehrere 100 Liter Diesel laufen aus LKW-Tank aus Mit acht Fahrzeugen und rund 35 Helfern rückten die Ortsfeuerwehren Rethen und der Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Laatzen am Freitagabend gegen 21.30 Uhr zu einer Logistikfirma an der Koldinger Straße aus. Aus einem Dieseltank eines Lastwagen traten große Mengen Diesel aus. Um 21.29 Uhr erfolgte zunächst die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Rethen mit den Stichworten: "LKW Tank aufgerissen, es läuft in die Kanalisation". Mit Bindemittel streuten die Rethener zunächst die Unfallstelle sowie einen Regenwasserkanal ab, außerdem stellten sie Mulden unter den beschädigten Tank, um die noch austretenden Dieselmengen aufzufangen. Um 21.39 Uhr wurde dann der Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Laatzen mit weiterem Spezialgerät alarmiert. Als erste Maßnahme des gegen 21.50 Uhr eintreffenden Zuges aus Laatzen wurde ein großer Faltbehälter unter den Tank gestellt und die Verbindung zwischen den beiden Tanks unterbrochen. Mit einer elektrischen Umfüllpumpe entleerten die Helfer den beschädigten rechten Tank, etwa 100 Liter Diesel wurden in ein Faß gepumpt. Der Mitarbeiter eines alarmierten Pannendienstes der Firma MAN löste um 22.20 Uhr die Entwässerungsschraube am Tank, sofort liefen größere Mengen Kraftstoff in den Auffangbehälter. Der Lichtmast des Löschgruppenfahrzeug sorgte derweil für reichlich Helligkeit, als es dunkel wurde. Gegen 22 Uhr trafen auch die Untere Wasserbehörde der Region sowie Mitarbeiter des städt. Betriebshofes ein. Eiligst wurden Entwässerungspläne studiert, um die eventuelle Ausbreitung des Diesel zu lokalisieren. Ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Rethen kontrollierte daraufhin Gullys im Bereich der Meineckestraße und ein Rückhaltebecken. Glücklicherweise war an allen Punkten kein Diesel nachzuweisen. Um 22.45 Uhr entfernten die Mitarbeiter des Baubetriebshofes einen Pflasterstein und fanden darunter mit Diesel durchtränktes Erdreich. Der Diesel war...
  20. PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 15.06.2017 Übungsdienst bei der Ortsfeuerwehr Laatzen - zwei Pumpen saugen etliche 100 Liter Wasser an Mit zwei kräftigen Pumpen übte die Ortsfeuerwehr Laatzen am Mittwochabend in der Ohestraße in Grasdorf die Wasserförderung aus offenem Gewässer. Bei sommerlichen Temperaturen eine schweißtreibende Aufgabe. An der Leine wurde das neue Löschgruppenfahrzeug (LF 20) in Stellung gebracht, über einen fest installierten Stutzen wurde direkt aus der Leine Wasser angesaugt. Jeder Feuerwehrmann, an diesem Abend waren keine Frauen dabei-dieses ist allerdings sehr selten, konnte über kleine Druckknöpfe im Heck des großen Fahrzeugs die Pumpe bedienen und so etliche 100 Liter Wasser aus der Leine fördern. Ausbilder Kai Tischler zeigte anhand des Display die Handhabung. Filigrane Handarbeit ist hier gefragt, denn große Schalthebel oder Handräder sucht man hier vergebens. Über eine etwa 100 Meter lange "B-Leitung" wurde das Wasser dann an das Tanklöschfahrzeug, Baujahr 1995, weitergeleitet. Auch an diesem Fahrzeug zeigte Ausbilder Christian Peters die Bedienung der Pumpe. Hier musste noch von Hand über einen Hebel "Gas gegeben" werden, um den Druck zu erhöhen. Bei dem neueren Modell ist dieses sogar schon über vorprogrammierte Stufen, ähnlich eines Tempomats in einem PKW, möglich. Letztendlich spritzte eine große Fontäne von Wasser aus dem Werfer des mobilen Schaum-/Wasserwerfers in die Leine zurück. Sehr zu Freude von zwei Schwimmern, die unter dem Wasserstrahl ihre Runden drehten. Der fest installierte Saugstutzen an der Ohestraße wird von vielen Anwohnern gar nicht wahrgenommen, nur ein Halteverbotszeichen weißt auf das Rohr hin. Der Zugang zu der Saugstelle muss auf jeden Fall immer frei gehalten werden.
   
© Fw-Laatzen.de