Sternsinger bei der Feuerwehr

Zum 57. Male ist in diesem Jahr die Sternsingeraktion gestartet, auch in Laatzen beteiligen sich seit Jahren Kinder der katholischen Pfarrgemeinde St. Oliver an der bundesweiten Aktion des Dreikönigssingen. Träger der Sammelaktion sind das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 902 Millionen Euro wurden seither gesammelt, fast 67.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.
In diesem Jahr wird für die Kinder auf den Philippinen gesammelt.

Kürzlich besuchten ein knappes Dutzend Kinder sowie deren Betreuer auch die Ortsfeuerwehr Laatzen und brachten damit den Segen auch zu den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr. In großen Buchstaben prangt nun " 20 * C + M + B + 15" an der Haupteingangstür des großen Feuerwehrhauses im Sankt-Florian-Weg. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Symbolisch tragen die Sternsinger ihn mit sich; er ist Zeichen für Christus. C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Volkstümlich werden die drei Buchstaben als Kürzel für die überlieferten Namen der drei Weisen verstanden: Caspar, Melchior und Balthasar. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gott ist Mensch geworden, um uns Menschen ganz nahe zu sein – auch im Neuen Jahr.



Der stellvertretende Ortsbrandmeister Sebastian Osterwald gab auch eine Spende in die Sammelbox der Sternsinger, nachdem die Jungen und Mädchen Lieder gesungen hatten und den Rettern den Segen mit auf den Weg gaben. Gemeindereferentin Martina Teipel wünsche den Helfern alles Gute für 2015 und natürlich immer eine gesunde Rückkehr von den manchmal auch gefährlichen Einsätzen. Eine kleine Besichtigungstour führte an den großen Löschfahrzeugen entlang. In eines der Fahrzeuge konnten die die Kinder sogar selbst hineinklettern, mit Stolz saßen sie auf dem Maschinistenplatz eines Löschgruppenfahrzuegs. Mit einem Rundgang durch die Fahrzeughalle endete der etwa einstündige Besuch bei der Feuerwehr. Am Ausgang wurde jedem Gast noch eine Informationsschrift überreicht, bevor es zur nächsten Station weiterging.

   
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