Ausflug nach Hannover...

Ausflug der Ortsfeuerwehr Laatzen - Hannover das Reiseziel

Der diesjährige Feuerwehrausflug führte die Mitglieder und Freunde der Ortsfeuerwehr Laatzen nicht in entfernte Gefilde sondern in die nahe Landeshauptstadt Hannover. Mit zwei Üstra-Oldtimern fuhren die über 100 Teilnehmer über Sarstedt gen Hannover, nahmen dort an einer Führung durch und unter dem Hauptbahnhof teil und besuchten schließlich noch ein Theater in der Georgstraße.
Um ausgiebig für den Tag gerüstet zu sein, startete die Gruppe gegen 8.30 Uhr in den Räumen der Feuerwehr im Sankt-Florian-Weg mit einem Frühstücksbuffet. Schlachtermeister Borchers aus Arnum lieferte dazu reichlich Wurst, Rührei mit Speck sowie Salat. Der Festausschuss ergänzte mit Marmeladen, Käse, Säften sowie Kaffee und Tee und schon war die Tafel reichlich gefüllt.
Um 9.40 Uhr fuhren zwei Oldtimer nebst einem Anhänger des "Förderverein Straßenbahn Hannover e.V." an der Haltestelle "Park der Sinne" ein und nahmen die Teilnehmer auf. Über Sarstedt, Grasdorf, Döhren und im Tunnel durch die Innenstadt ging es nach Buchholz auf den dortigen Betriebshof der Üstra. Unterwegs machten so manche alte Geschichten die Runde. "Hier stand einmal das Wartehäuschen der Strecke nach Pattensen", erzählte eine ältere Teilnehmerin den Jüngeren in Rethen. Auch von nicht mehr vorhandenen Brücken der alten Linien war die Rede. Nach einer kurzen Pause ging es dann vom Betriebshof direkt zurück zum hannoverschen Hauptbahnhof. In der Tunnelstation verließen die Feuerwehrleute die beiden Oldtimer.
Mit drei Führern von "stattReisen" machten sich die Teilnehmer nun zu Fuß auf, die wechselvolle Geschichte des nunmehr über 160 Jahre alten Hauptbahnhofs zu ergründen. Noch heute erstrahlt das Gebäude so stark wie damals. Ein besonderes Highlight war natürlich die Begehung des alten Posttunnels (durch diesen wurden Pakete und Post direkt von der Hauptpost auf die Bahnsteige und dann in die Züge befördert) und der U-Bahn-Station der nie gebauten D-Linie. Die sogenannte "Geisterstation der Üstra" liegt im Rohbau fertig unter den vorhandenen U-Bahn-Linien und sollte die Südstadt mit den westlichen Stadtteilen verbinden. Außer der Station wurde allerdings nichts der geplanten D-Linie jemals gebaut.


Ab 17 Uhr wurde es dann spannend, im Neuen Theater besuchte die Feuerwehr das Kriminalstück "Hobby ist Mord" von Agatha Christie. Das Theater war ausverkauft und fast nur von Laatzenern besucht. Im 2. Akt stieg dann die Spannung, der Täter darf allerdings an dieser Stelle nicht verraten werden.
Mit einem zünftigen bayerischen Abend im Bavarium in der Windmühlenstraße schlossen die Männer und Frauen ihren Tagesausflug ab. Mit Haxen, Leberkäse, Brezeln, Weißwurst, Kraut und Bratkartoffeln verwöhnte das Küchenteam die Gäste. Kurz vor Mitternacht kehrten die letzten Gäste dem Lokal den Rücken zu. Mit der Üstra fuhren die Teilnehmer nun sicher nach Hause, so wie sie gekommen waren. Nun allerdings im modernen "Silberpfeil" und nicht im Oldtimer.

Bericht bei "MyHeimat"

alte Drehleiter geht nach Argentinien

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Balcarce nehmen Fahrzeug persönlich in Empfang

Die Stadt Laatzen hat das alte Drehleiterfahrzeug der Laatzener Feuerwehr für 12.000 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Balcarce in Argentinien verkauft. Der Chef der dortigen Feuerwehr Juan Fernando Alessio hat das rund 20 Jahre alte Fahrzeug gemeinsam mit seinen Kameraden Fernando Pinero und Emanuel Andolfi heute in Empfang genommen.

Der Verkauf des Fahrzeuges sei ein schönes Beispiel für die internationale Zusammenarbeit, freut sich Bürgermeister Thomas Prinz über die Nachnutzung. Über ein Internetportal sind die drei ehrenamtlichen Feuerwehrmänner aus Argentinien Ende März auf die Drehleiter gestoßen. Bereits am Montag hatten sie vor Ort eine Einführung in die Bedienung des Fahrzeuges erhalten. „Wir hoffen, dass wir die Leiter nie nutzen werden“, so Feuerwehrleiter Alessio. „Wenn wir sie brauchen sollten, ist sie jedoch da!“ Ob das Wappen der Stadt Laatzen an Fahrer- und Beifahrertür in Balcarce entfernt wird, sei noch unklar.

Bereits am heutigen Nachmittag fahren Alessio, Pinero und Andolfi mit der Drehleiter nach Moers. Eine Spedition bringt sie von dort nach Antwerpen, von wo sie nach Argentinien verschifft wird. Die Ankunft dort ist für Ende Juli geplant.

Das Geld für das 12.000 Euro teure Drehleiterfahrzeug und den 4.000 Euro-Transport stammt aus Spenden und Wohltätigkeitsveranstaltungen. Anders als in Deutschland gebe es in Argentinien keine Unterstützung vom Bürgermeister für die Freiwillige Feuerwehr, betont Pinero. Auch die Reise nach Deutschland haben die drei Kameraden aus eigener Tasche bezahlt.

Balcarce liegt rund 400 Kilometer südlich von der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires entfernt. In der rund 44.000-Einwohner-Stadt kommt es vor allem im Sommer häufig zu Waldbränden. Etwa drei Mal täglich rücken die 60 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Balcarce zum Einsatz aus.

Quelle /  Text:  www.laatzen.de

Laatzens Drehleiter als H0-Modell 1:87

Neue Drehleiter in Latzen - Modell in 1:87

In akribischer Kleinarbeit hat der Laatzener Fred Müller die neue Drehleiter der Ortsfeuerwehr Laatzen im Maßstab 1:87 (H0) exakt nachgebaut. Sogar die Türbeschriftungen und die Warnmarkierungen am Heck sind 1:1 sichtbar.

 
Am 15.11.2013 wurde das Original, die DLA (K) 23-12- Drehleiter mit Korb und Knickgelenk an die Ortsfeuerwehr Laatzen übergeben. Schon während dieser Zeit besuchte Müller mehrmals das Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg und nahm Maß an Aufbau, Fahrerkabine und Leiterpark des neuen Fahrzeugs. Alles sollte ja genau wie im Original entstehen, nur halt 87-Mal kleiner und aus Plastik.
Anfang Mai war es nun soweit, die neue Drehleiter erstrahlte in leuchtendem Rot und konnte somit in Dienst gestellt werden. Grundmodelle des Umbaus waren zwei Fahrzeuge der Firma Wiking für den Leiterpark sowie ein Abschleppwagen der Firma Herpa. In stundenlanger Kleinarbeit wurden die Modelle dem Original angepaßt. "Die Knickeinrichtung der Drehleiter konnte allerdings nur angedeutet werden, da beim Bewegen die Teile kaputt gehen würden", bedauerte Müller. Die Lackierung erfolgte in Rot (RAL 3000) und Anthrazit.

  

  

Eine sehr aufwendige Arbeit war das Anbringen der seitlichen und hinteren Markierungen, da diese Stück für Stück in aufwendiger Kleinarbeit angebracht werden mußten. Alle Decals (Aufdrucke) fertigte eine Spezialfirma in Duisburg.


Fotos anbei, alle: Müller und Senft

neue Ortsbrandmeister ernannt

Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister in sein Amt eingeführt und vereidigt
 neue Spitze an der Ortsfeuerwehr Laatzen

Der 1. Stadtrat Arne Schneider hat in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters der Stadt Laatzen am Mittwochabend den neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Laatzen, Sebastian Osterwald, in sein Amt eingeführt. Osterwald wurde in dieser Eigenschaft als Ehrenbeamter vereidigt.


Der 33-Jährige Laatzener übernimmt das Amt rückwirkend zum 1. April von Klaus-Dieter Wichmann, der nun zum Ortsbrandmeister aufgestiegen ist. Osterwald ist hauptberuflich bei der Stadtverwaltung tätig, verheiratet und hat zwei Töchter. In der Laatzener Feuerwehr ist er kein Unbekannter, schon seit Jahren engagiert er sich innerhalb der Feuerwehr. Nach dem Eintritt als junger Mann mit 17 Jahren war er unter anderem als Betreuer in der Jugendfeuerwehr, stellvertretender Gruppenführer, Ausbilder und zuletzt als stellvertretender Zugführer ehrenamtlich tätig. Für die Zeit vom  1. April 2014 bis zum 31. März 2020 wählten ihn die Kameraden der Feuerwehr nun zu ihrem "2. Chef".  


Für Klaus-Dieter Wichmann begann am 1. April ebenfalls eine neue Amtszeit, nun als Ortsbrandmeister. Der 55-Jährige aus Grasdorf übernimmt das Amt von Peter Becker, der nicht wieder kandidierte. Wichmannns Laufbahn bei der Feuerwehr begann 1972 mit dem Eintritt als 13-jähriger Junge. Nach seiner Tätigkeit als Gruppenführer war er unter anderem Zugführer, Ausbilder und zuletzt seit 2005 stellvertretender Ortsbrandmeister in Laatzen. Wichmann musste nicht mehr vereidigt werden, da er schon als Ortsbrandmeister im Ehrenbeamtenverhältnis steht.
Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann lobte das Engagement der beiden neuen Führungskräfte: "Es ist heute keine Selbstverständlichkeit solch ein Amt mit hoher Verantwortung zu übernehmen, ich Danke euch dafür".
Mit einem kleinen Imbiss fand die Ernennung einen würdigen Abschluss.

Grundlehrgang beendet


Die gute Nachricht überbrachte am Sonnabendmittag der Laatzener Bürgermeister Thomas Prinz. „Der Regionsausbildungsleiter hat mir schon verraten, dass ihr alle erfolgreich gewesen seid“, kündigte Prinz an. Auch im Namen des Hemminger Bürgermeisters Claus-Dieter Schacht-Gaida gratulierte er den Einsatzkräften zur bestandenen Prüfung und bedankte sich für ihr ehrenamtliches Engagement bei der Feuerwehr.


Vier Wochen lang wurden vier Feuerwehrfrauen und 26 Feuerwehrmänner aus den Städten Hemmingen und Laatzen gemeinsam in Laatzen für den Einsatzdienst erfolgreich ausgebildet. An den Dienstags- und Donnerstagsabenden wurden die theoretischen Grundlagen vermittelt und an den Wochenenden folgte die praktische Ausbildung, wie z.B. der Löschangriff und das Abseilen.
Der Abschluss bildete die Prüfung am Sonnabendvormittag, bestehend aus drei Teilen: So wurden zuerst die theoretischen Kenntnisse im einem Fragebogen überprüft, bevor die Kameradinnen und Kameraden ihre praktischen Fähigkeiten vor einem Abnahmeteam beweisen mussten und im Anschluss mündlich geprüft wurden. Die umfassende Ausbildung hat sich aber gelohnt, denn alle haben bestanden!

Die Lehrgangzeit ist nicht nur die Lehrgangsteilnehmer anstrengend, sondern auch für die Ausbilder. So dankte nicht nur der Brandschutzabschnittsleiter Eric Pahlke den Ausbildern, der insbesondere auch die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Stadtfeuerwehren betonte, sondern u.a. sprach auch der Stadtausbildungsleiter aus Laatzen Frederik Mohr den Ausbildern seinen Dank aus. Gemeinsam mit dem Hemminger Stadtausbildungsleiter Jörg Brinkmann war Mohr für den Truppmann 1 – Lehrgang verantwortlich. Mit 30 Teilnehmern – 21 kamen aus Hemmingen und neun aus Laatzen – mussten dieses Jahr deutlich mehr Feuerwehrkräfte als die letzten Jahre ausgebildet werden, dabei kam der überwiegende Teil aus der Jugendfeuerwehr, Quereinsteiger waren dieses Jahr weniger dabei.
„Der Lehrgang mit euch hat uns Spaß gemacht“ sagte Mohr in Richtung der Teilnehmer.

Auch im Namen des Hemminger Stadtbrandmeisters Roland Frey bedankte sich Laatzens Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann bei allen Ehrenamtlichen für die tolle Leistungen. Sein Dank galt auch der Küchencrew der Stadtjugendfeuerwehr Hemmingen, die an den Wochenenden für die Lehrgangsteilnehmer kochten. Von den hervorragenden Kochkünsten konnten sich auch die Vertreter aus der Politik, Verwaltung und der Feuerwehrwehren überzeugen, die ebenfalls bei dem Lehrgangsabschluss anwesend waren und ein leckeres Essen genießen konnten.

Bevor der Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberger den neuen Feuerwehrleuten ihre Teilnahmebescheinigungen überreichte, erinnerte er alle Anwesenden noch einmal daran, dass die Feuerwehrkräfte und deren Aus-und Fortbildung das Wichtigste im Feuerwehrwesen ist. Die Feuerwehr sei auf junges und gut qualifiziertes Personal, auch später in den Führungspositionen, angewiesen. „Haltet die Kameradschaft, die ihr hier gelernt habt, aufrecht, denn Feuerwehr funktioniert nur im Team“, gab Köllenberger den Ausgebildeten mit.
Obfrau Nadine Kluge und Obmann Torben Gliesmann bedankten sich im Namen aller Teilnehmer bei den Ausbildern und überreichten zum Abschluss ein Geschenk.

Nun folgt für die Erfolgreichen die nächsten zwei Jahren die Truppmannausbildung Teil 2 mit insgesamt 80 Stunden in den Ortsfeuerwehren. Des Weiteren können sie jetzt weitere Lehrgänge zum Sprechfunker oder Atemschutzgeräteträger absolvieren.

Bericht bei MyHeimat

Bilder und Text:  Lennart Fieguth  FF Hemmingen

   
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