Laatzens Drehleiter als H0-Modell 1:87

Neue Drehleiter in Latzen - Modell in 1:87

In akribischer Kleinarbeit hat der Laatzener Fred Müller die neue Drehleiter der Ortsfeuerwehr Laatzen im Maßstab 1:87 (H0) exakt nachgebaut. Sogar die Türbeschriftungen und die Warnmarkierungen am Heck sind 1:1 sichtbar.

 
Am 15.11.2013 wurde das Original, die DLA (K) 23-12- Drehleiter mit Korb und Knickgelenk an die Ortsfeuerwehr Laatzen übergeben. Schon während dieser Zeit besuchte Müller mehrmals das Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg und nahm Maß an Aufbau, Fahrerkabine und Leiterpark des neuen Fahrzeugs. Alles sollte ja genau wie im Original entstehen, nur halt 87-Mal kleiner und aus Plastik.
Anfang Mai war es nun soweit, die neue Drehleiter erstrahlte in leuchtendem Rot und konnte somit in Dienst gestellt werden. Grundmodelle des Umbaus waren zwei Fahrzeuge der Firma Wiking für den Leiterpark sowie ein Abschleppwagen der Firma Herpa. In stundenlanger Kleinarbeit wurden die Modelle dem Original angepaßt. "Die Knickeinrichtung der Drehleiter konnte allerdings nur angedeutet werden, da beim Bewegen die Teile kaputt gehen würden", bedauerte Müller. Die Lackierung erfolgte in Rot (RAL 3000) und Anthrazit.

  

  

Eine sehr aufwendige Arbeit war das Anbringen der seitlichen und hinteren Markierungen, da diese Stück für Stück in aufwendiger Kleinarbeit angebracht werden mußten. Alle Decals (Aufdrucke) fertigte eine Spezialfirma in Duisburg.


Fotos anbei, alle: Müller und Senft

neue Ortsbrandmeister ernannt

Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister in sein Amt eingeführt und vereidigt
 neue Spitze an der Ortsfeuerwehr Laatzen

Der 1. Stadtrat Arne Schneider hat in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters der Stadt Laatzen am Mittwochabend den neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Laatzen, Sebastian Osterwald, in sein Amt eingeführt. Osterwald wurde in dieser Eigenschaft als Ehrenbeamter vereidigt.


Der 33-Jährige Laatzener übernimmt das Amt rückwirkend zum 1. April von Klaus-Dieter Wichmann, der nun zum Ortsbrandmeister aufgestiegen ist. Osterwald ist hauptberuflich bei der Stadtverwaltung tätig, verheiratet und hat zwei Töchter. In der Laatzener Feuerwehr ist er kein Unbekannter, schon seit Jahren engagiert er sich innerhalb der Feuerwehr. Nach dem Eintritt als junger Mann mit 17 Jahren war er unter anderem als Betreuer in der Jugendfeuerwehr, stellvertretender Gruppenführer, Ausbilder und zuletzt als stellvertretender Zugführer ehrenamtlich tätig. Für die Zeit vom  1. April 2014 bis zum 31. März 2020 wählten ihn die Kameraden der Feuerwehr nun zu ihrem "2. Chef".  


Für Klaus-Dieter Wichmann begann am 1. April ebenfalls eine neue Amtszeit, nun als Ortsbrandmeister. Der 55-Jährige aus Grasdorf übernimmt das Amt von Peter Becker, der nicht wieder kandidierte. Wichmannns Laufbahn bei der Feuerwehr begann 1972 mit dem Eintritt als 13-jähriger Junge. Nach seiner Tätigkeit als Gruppenführer war er unter anderem Zugführer, Ausbilder und zuletzt seit 2005 stellvertretender Ortsbrandmeister in Laatzen. Wichmann musste nicht mehr vereidigt werden, da er schon als Ortsbrandmeister im Ehrenbeamtenverhältnis steht.
Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann lobte das Engagement der beiden neuen Führungskräfte: "Es ist heute keine Selbstverständlichkeit solch ein Amt mit hoher Verantwortung zu übernehmen, ich Danke euch dafür".
Mit einem kleinen Imbiss fand die Ernennung einen würdigen Abschluss.

Grundlehrgang beendet


Die gute Nachricht überbrachte am Sonnabendmittag der Laatzener Bürgermeister Thomas Prinz. „Der Regionsausbildungsleiter hat mir schon verraten, dass ihr alle erfolgreich gewesen seid“, kündigte Prinz an. Auch im Namen des Hemminger Bürgermeisters Claus-Dieter Schacht-Gaida gratulierte er den Einsatzkräften zur bestandenen Prüfung und bedankte sich für ihr ehrenamtliches Engagement bei der Feuerwehr.


Vier Wochen lang wurden vier Feuerwehrfrauen und 26 Feuerwehrmänner aus den Städten Hemmingen und Laatzen gemeinsam in Laatzen für den Einsatzdienst erfolgreich ausgebildet. An den Dienstags- und Donnerstagsabenden wurden die theoretischen Grundlagen vermittelt und an den Wochenenden folgte die praktische Ausbildung, wie z.B. der Löschangriff und das Abseilen.
Der Abschluss bildete die Prüfung am Sonnabendvormittag, bestehend aus drei Teilen: So wurden zuerst die theoretischen Kenntnisse im einem Fragebogen überprüft, bevor die Kameradinnen und Kameraden ihre praktischen Fähigkeiten vor einem Abnahmeteam beweisen mussten und im Anschluss mündlich geprüft wurden. Die umfassende Ausbildung hat sich aber gelohnt, denn alle haben bestanden!

Die Lehrgangzeit ist nicht nur die Lehrgangsteilnehmer anstrengend, sondern auch für die Ausbilder. So dankte nicht nur der Brandschutzabschnittsleiter Eric Pahlke den Ausbildern, der insbesondere auch die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Stadtfeuerwehren betonte, sondern u.a. sprach auch der Stadtausbildungsleiter aus Laatzen Frederik Mohr den Ausbildern seinen Dank aus. Gemeinsam mit dem Hemminger Stadtausbildungsleiter Jörg Brinkmann war Mohr für den Truppmann 1 – Lehrgang verantwortlich. Mit 30 Teilnehmern – 21 kamen aus Hemmingen und neun aus Laatzen – mussten dieses Jahr deutlich mehr Feuerwehrkräfte als die letzten Jahre ausgebildet werden, dabei kam der überwiegende Teil aus der Jugendfeuerwehr, Quereinsteiger waren dieses Jahr weniger dabei.
„Der Lehrgang mit euch hat uns Spaß gemacht“ sagte Mohr in Richtung der Teilnehmer.

Auch im Namen des Hemminger Stadtbrandmeisters Roland Frey bedankte sich Laatzens Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann bei allen Ehrenamtlichen für die tolle Leistungen. Sein Dank galt auch der Küchencrew der Stadtjugendfeuerwehr Hemmingen, die an den Wochenenden für die Lehrgangsteilnehmer kochten. Von den hervorragenden Kochkünsten konnten sich auch die Vertreter aus der Politik, Verwaltung und der Feuerwehrwehren überzeugen, die ebenfalls bei dem Lehrgangsabschluss anwesend waren und ein leckeres Essen genießen konnten.

Bevor der Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberger den neuen Feuerwehrleuten ihre Teilnahmebescheinigungen überreichte, erinnerte er alle Anwesenden noch einmal daran, dass die Feuerwehrkräfte und deren Aus-und Fortbildung das Wichtigste im Feuerwehrwesen ist. Die Feuerwehr sei auf junges und gut qualifiziertes Personal, auch später in den Führungspositionen, angewiesen. „Haltet die Kameradschaft, die ihr hier gelernt habt, aufrecht, denn Feuerwehr funktioniert nur im Team“, gab Köllenberger den Ausgebildeten mit.
Obfrau Nadine Kluge und Obmann Torben Gliesmann bedankten sich im Namen aller Teilnehmer bei den Ausbildern und überreichten zum Abschluss ein Geschenk.

Nun folgt für die Erfolgreichen die nächsten zwei Jahren die Truppmannausbildung Teil 2 mit insgesamt 80 Stunden in den Ortsfeuerwehren. Des Weiteren können sie jetzt weitere Lehrgänge zum Sprechfunker oder Atemschutzgeräteträger absolvieren.

Bericht bei MyHeimat

Bilder und Text:  Lennart Fieguth  FF Hemmingen

Grundlehrgang gestartet

Truppmann-I-Ausbildung bei den Feuerwehren Hemmingen und Laatzen gestartet

Mit deutlich mehr Teilnehmern als in 2013 startete dieses Jahr die Truppmann-1-Ausbildung der Stadtfeuerwehren Hemmingen und Laatzen. Insgesamt 31 Teilnehmer, vier Frauen und 27 Männer, treffen sich nun fast täglich um das Grundwissen der Feuerwehr zu erlernen. Am 22. März endet die Schulung mit einer dreiteiligen Prüfung.

In den ersten Tagen nach Beginn der Ausbildung stand erst einmal theoretisches Grundwissen auf dem Lehrplan: Ob Rechtsgrundlagen, die persönliche Schutzausrüstung, Arten von Feuerwehrfahrzeugen nach DIN 14502 oder die Einsatz- und Ausbildungsanleitung, viel theoretischer Stoff wurde durch die Ausbilder vermittelt. Nach der praktischen Einweisung am Löschgruppenfahrzeug und der Handhabung von Schläuchen erfolgten nun die ersten "Löscheinsätze" ohne Wasser am Objekt.

 

An diesem Sonntag stand praktischer Unterricht auf dem Dienstplan. An der Albert-Einstein-Schule übten beide Gruppen den Löscheinsatz. Vom Hydranten aus bauten die angehenden Brandbekämpfer eine Schlauchleitung zur Turnhalle auf, beobachtet von Ausbilder Klaus Wichmann. "Nur die Schlauchreserve müsst ihr noch vergrößern", kritisierte Wichmann nachdem der Löschangriff aufgebaut war. Trotzdem zollte er dem Feuerwehrnachwuchs ein großes Lob, "Die Jungs und Mädchen machen ihre Aufgabe schon recht gut". Bei der anderen Gruppe standen derweil Knoten auf dem Ausbildungsprogramm. Mit einer Arbeitsleine sicherte der Feuerwehrnachwuchs einen Saugkorb an einer Saugleitung. Gerade in fließenden Gewässern ist diese Sicherung wichtig, falls sich die Kupplung lösen sollte.

In den nächsten Tagen folgen unter anderen noch die Themen Beurteilung von Gefahren und Verhalten bei Gefahr, tragbare Leitern und Absturzsicherung, bevor es am kommenden Wochenende wieder auf den Übungsplatz zum "Retten und Selbstretten" geht. Außerdem wird dann auch praktisch mit Leitern geübt und ein Löscheinsatz "gefahren". Im weiteren Verlauf der vierwöchigen Ausbildung lernen die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer den Umgang mit Feuerlöschern und Feuerpatschen ebenso wie das Grundwissen für den Bereich "Technische Hilfeleistung", eine der Kernaufgaben im Feuerwehralltag. Dabei müssen Lasten bewegt und die Straße abgesichert werden.

 

In diesem Jahr sind fast nur "junge Leute" mit dabei. Viele kommen aus der Jugendfeuerwehr, einige allerdings auch als "Quereinsteiger" ohne Vorbildung. Mit 38 Jahren ist ein Gleidinger der älteste Teilnehmer und mit 16 Jahren ein junger Mann aus Hiddestorf/Ohlendorf das jüngste Mitglied der Ausbildungstruppe. Aus dem Bereich Hemmingen kommen dieses Jahr 21 Feuerwehrkräfte und aus dem Laatzener Stadtgebiet zehn Teilnehmer.

Am Ende der "Grundausbildung" steht eine dreiteilige Abfrage des Grundwissens: Eine schriftliche und mündliche Prüfung ist abzulegen und vor einem Abnahmeteam ein praktischer Teil zu bestehen. Erst danach wird das Ergebnis bekanntgegeben. Aber bis dahin heißt es noch, üben, üben, üben....

Text und Bilder: G.Senft

43 Feuerwehrleute bestehen die Truppmannprüfung Teil 2

In Harkenbleck wurde am Donnerstagabend, den 30.01.2014, die Truppmannprüfung Teil 2 unter den Augen von Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberger abgelegt.

 



Insgesamt 43 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus den Stadtfeuerwehren Hemmingen, Laatzen, Springe und Pattensen – alle Feuerwehren aus dem Brandabschnitt III der Region Hannover - mussten ihre erforderlichen Kenntnisse im Feuerwehrwesen in einer schriftlichen Prüfung beweisen. Zwei Jahre zuvor haben sie bereits ihre Truppmannprüfung Teil 1 abgelegt. Es folgten insgesamt mindestens 80 verpflichtende Ausbildungsstunden in den Orts – und Stadtfeuerwehren.
Alle 43 Teilnehmer bestanden die Truppmannprüfung Teil 2, außerdem holten nebenbei drei Feuerwehrleute die schriftliche Truppmannprüfung Teil 1 - ebenfalls erfolgreich - nach.

In dem Räumen der Feuerwehr Harkenbleck fanden sich neben den Stadtbrandmeistern und Ortsbrandmeistern aus den Städten auch die Vorsitzende des Feuerwehrausschusses der Stadt Hemmingen Anette Wnendt und der Brandabschnittsleiter (III) Eric Pahlke ein, welcher den Kameradinnen und Kameraden die besten Wünsche für die Zukunft aussprach.
Nun können die Ehrenamtlichen weitere Schritte auf der Feuerwehrkarriereleiter erklimmen und z.B. zum Truppführer ausgebildet werden.

Lennart Fieguth
Stellvertretender Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Hemmingen

Quelle:  http://www.myheimat.de/hemmingen/blaulicht/43-feuerwehrleute-bestehen-in-harkenbleck-die-truppmannpruefung-teil-2-d2580144.html

   
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