| Einsatzbericht:
Mitarbeiter einer Malerfirma, die die Fassade des AKK verputzten hatten nach eigenen Angaben Werkzeuge und Maschinen mit denen der Fassadenputz aufgetragen wurde über einem Regenwassergulli gereinigt. Anschließend wurde versucht, den Gulli mit reichlich Wasser zu Spülen. Hierbei wurde die milchig weiße Flüssigkeit über den Regenwasserschacht in die Kalsaune (ein durch Laatzen-Mitte teilweise unterirdisch geführter Regenwasserkanal) und von dort in die Leine getragen. Ein Angler am Leinezufluß informierte die Polizei. Der Kanal wurde vor dem Einlauf in die Kalsaune mittels eines Kanaldichtkissens verschlossen und so eine weitere Verunreinigung gestoppt. Nach telefonischer Rüpcksprache mit der Herstellerfirma des Fassadenputzes und Übersendung des Sicherheitsdatenblattes von dort per Mail an die Einsatzkräfte, wurde mit der Unteren Wasserbehörde der Region Hannover, sowie nach Rücksprache mit dem Leiter Baubetriebshof der Stadt Laatzen, eine Spezialfirma zum Spülen und Absaugen des Kanals, sowie zur Entsorgen der Flüssigkeit beauftragt. Durch die Entsogrungsfirma wurde der Kanal gespült und gereinigt. Es wurden rund 4000 Liter Flüssigkeit aus dem Kanal zur Entsorgung abgesaugt.
Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Laatzen mit 5 Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften, die Polizei, die Untere Wasserbehörde Region Hannover, sowie der Baubetriebshof der Stadt Laatzen. |